Bis Ende Juni werden in Österreich sämtliche Corona-Krisenmaßnahmen beendet. Das heißt: Impfungen, Tests und Medikamente werden bis dahin in die regulären Strukturen des österreichischen Gesundheitssystems integriert.
Und: Corona wird dann auch keine meldepflichtige Krankheit mehr sein.
Derzeit gilt ja noch eine Maskenpflicht in Spitälern, Alten- und Pflegeheimen. Diese soll bis Ende April fallen. Das hat das Ministerium vergangene Woche verkündet.
Die hohe Immunität in der Bevölkerung (durch Impfungen und Erkrankungen) und die Verfügbarkeit von Covid-19-Medikamenten lasse diesen Schritt zu, so die Regierung.
Oberösterreichs Gesundheitslandesrätin Christine Haberlander (ÖVP) spricht von einem "Best-Case-Szenario", das eingetreten sei, nachdem sich das Virus im Laufe der Pandemie mehrmals verändert hatte.
"Wir haben gelernt, mit dem Virus umzugehen. Jedoch wird es uns auch weiterhin in den Ordinationen und in den Spitälern fordern." Deshalb appelliert sie: "Um das individuelle Risiko zu minimieren und Risikogruppen zu schützen, kann jeder und jede freiwillig eine Maske tragen", so LH-Stv. Haberlander.
In Wiener Öffis gibt es weiterhin eine Maskenpflicht. Die sorgt mittlerweile für großen Unmut. Wer sich nicht daran hält muss mit einer 50-Euro-Strafe rechnen, zuletzt wurde wieder ein "Heute"-Leser zur Kasse gebeten, weil er die Maske ein bisschen zu Früh abgenommen hatte, wie er sagt.
"Es ist lächerlichst. Bei einer Ermahnung hätte ich sie natürlich sofort wieder aufgesetzt", so der Mann (mehr hier). Am Mittwoch wurde dann bekannt, dass die Pflicht mit Ende Februar auch in Wien fallen soll.