Physiker erklärt, wieso wir keine Aliens entdecken

Die Frage, die sich die Menschheit seit Ewigkeiten stellt, lautet: "Sind wir alleine?" Wissenschaftler sind überzeugt, dass es Leben im All gibt.
Wo sind sie? Gibt es "sie" überhaupt? Oder sind wir tatsächlich alleine im Universum? Seit der Mensch denken kann, stellt er sich wohl diese Fragen. Eine konkrete Antwort haben wir auch im Jahr 2019 nicht bekommen. Und es sieht auch nicht danach aus, dass wir in nächster Zeit eine bekommen werden.

Der Wolkenkratzer und der Ameisenhaufen



Der russische Physiker Alexander Berezin der National Research University of Electronic Technology (MIET) denkt, dass er den Grund für die große Stille weiß. Seine Lösung: "Erster drinnen, letzter draußen". Was auf den ersten Blick als ein zusammenhangsloser Satz wirkt, hat natürlich auch eine Erklärung. So geht Berezin davon aus, dass eine Zivilisation, die so mächtig ist, dass sie sich im Universum ausbreitet, die anderen einfach nicht beachtet. Sie wären so gesehen die ersten. Alle anderen werden demnach außen vor gelassen.

Um die Sache noch mehr zu verdeutlichen liefert er einen Vergleich: "Sie bemerken uns einfach nicht. Ähnlich wie wir riesige Wolkenkratzer bauen und dabei vergessen, dass darunter unzählige Ameisenhügel sind, die wir nicht beachten. Uns ist es egal was mit ihnen passiert."

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Sind wir die "Zerstörer"?



Er geht aber noch einen Schritt weiter und stellt klar, dass wir offenbar noch hier sind. Somit sind wir nicht die Ameisen. Wir sind die künftigen "Zerstörer", wenn es nach Berezin geht. "Wir sind die ersten", betont der Physiker in seiner Arbeit.

Der Russe hofft aber selbst, dass er falsch liegt. Denn wenn seine Theorie korrekt ist, würde das bedeuten, dass wir wohl niemals außerirdisches Leben entdecken werden. Und wenn doch, dann würden wir es einfach zerstören, um beispielsweise den Planeten einzunehmen. Falls wir dies nicht tun, dann laufen wir Gefahr, der metaphorische Ameisenhaufen zu sein.

Im Video oben findet sich eine weitere Theorie: Einige Wissenschaftler behaupten, dass wir längt unter Beobachtung stehen. Wir sind sozusagen ein "galaktischer Zoo".

(slo)

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