Es waren Szenen, wie in einem Actionfilm, die sich in einem Ultraleichtflugzeug in Großbritannien am Suienstagabend abspielten: Der Pilot starb während des Flugs, woraufhin ein Passagier das Steuer übernahm und den Flieger dank Instruktionen vom Boden aus sicher landete.
Der Pilot und sein Flug-Begleiter - ein Laie - waren auf einem kleinen Flugplatz östlich des Städtchens Sheffield bei Doncaster gestartet, als der Pilot plötzlich nicht mehr in der Lage war, das Flugzeug zu lenken. Zwei Instruktoren des nächsten Flughafens, der Humberside International Airport, aktivierte daraufhin einen Notplan. Zwei Instruktoren gaben dem Passagier, der noch nie zuvor am Steuerknüppel eines Flugzeuges gesessen sei, Anleitungen zum Landen.
Weil er das Licht der Maschine nicht einschalten konnte, musste der laie die Landebahn blind anfliegen. Zuvor ließen ihn die Instruktoren noch ein paar Runden über dem Flughafen drehen, um die Landung zu üben.
Vier Landeversuche brauchte der Passagier, schließlich brachte der Mann das Flugzeug sicher zu Boden. Die Flughafenmannschaft applaudierte. Die Landung sei „ein wenig hart“ gewesen, hieß es.
„Er hat eine ziemlich gute Landung hingelegt. Er kannte das Flugzeug nicht. Und er hatte kein Licht, so dass er auch noch völlig blind fliegen musste“, zitierte die britische Tageszeitung „Guardian“ einen der Instruktoren. Ohne Anweisungen wäre der Mann „einfach abgestürzt, und das wäre das Aus gewesen“.
Woran der Pilot plötzlich verstarb, war am Mittwoch zu Mittag noch unklar.