Pilz: "Jetzt legen wir den Sumpf trocken"

Bild: AFP

Vertreter der Oppositionsparteien haben am Donnerstag auf die von Verteidigungsminister Hans Peter Doskozil (SPÖ) angekündigte Klage in der Eurofighter-Causa reagiert. Die Reaktionen sind durchwegs positiv, man freut sich und erwartet lückenlose Aufklärung.

Vertreter der Oppositionsparteien haben am Donnerstag auf die von Verteidigungsminister ) angekündigte Klage in der Eurofighter-Causa reagiert. Die Reaktionen sind durchwegs positiv, man freut sich und erwartet lückenlose Aufklärung.

"Jetzt legen wir den Sumpf trocken", jubiliert der . "Heute ist ein Feiertag mit herrlichem Flugwetter. Jetzt zwingen wir das fliegende Schmiergeld zur Bruchlandung - und dann holen wir uns das Geld zurück.", teilte er per Aussendung mit: "Es geht um 183,4 Millionen fliegendes Schmiergeld. Von Vector Aerospace und City Chambers bis Mensdorff-Pouilly und Media Connection. Die Anzeige des Verteidigungsministers bestätigt alles, was wir dokumentiert haben."

Für Pilz ist klar, was die Republik zu tun hat: alle Täter aus der Industrie und Politik vor Gericht stellen, die politische Verantwortung klären und das Geld zurückholen. Als Mitglied einer Oppositionspartei verspricht Pilz, seine Aufgabe, die lückenlose Aufklärung, wahrzunehmen.

SPÖ unterstützt

Auch aus der eigenen Partei kommt Lob für den Schritt des Verteidigungsministers. SPÖ-Sicherheitssprecher Otto Pendl hält die Aufarbeitung der Causa für wichtig, um das Vertrauen der Österreicher in das Bundesheer zu garantieren.

Weitere Stimmen aus der Opposition

Auch das ist an vollständiger Aufklärung interessiert. TS-Generalsekretär und Wehrsprecher Christoph Hagen hofft, "dass mit diesem Schritt dieses schlimme Kapitel der österreichischen Innenpolitik endlich zu einem Ende kommen kann".

stimmt ebenfalls lobende Töne an: "Wenn die Faktenlage sich so darstellt wie geschildert, ist der Schritt des Verteidigungsministers richtig und logisch. Wir unterstützten den Kurs, der darauf abzielt, betrügerische Aktionen, die der Republik möglicherweise Schäden von hunderten Millionen Euro und mehr verursacht haben, abzustrafen."

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