Der Ex-Grüne traf sich am Samstagvormittag mit Kurz zu einem Gespräch. Dabei wurde einiges beredet - jedoch keine zukünftige Regierung.
Peter Pilz sieht sich klar in der Rolle der Opposition und möchte im Parlament für "Kontrolle" sorgen. Eine Schwarz-Blaue-Koalition sieht er am wahrscheinlichsten an, weshalb er sich als "politischer Gegenpol" positionieren möchte.
Einigkeit bei Eurofighter
Ein besonderes Anliegen sei Pilz das Thema Umwelt: Er betonte im Gespräch mit Kurz, dass er niemanden mit "Alu-Hut im Umweltministerium" sitzen haben möchte und verwies dabei auf die Freiheitliche Partei. Er warnte davor, dass jemand über die Klimapolitik bestimmen könnte, der erzählt "dass es keinen Klimawandel gibt."
Außerdem erklärte er Kurz, dass nicht der Kanzler über das Parlament entscheiden soll. Pilz würde sich für für ein "starkes Parlament" einsetzen, in dem Abgeordnete auch was "zu sagen" hätten.
Einstimmigkeit gab es beim Eurofighter U-Ausschuss. Kurz versicherte Pilz, dass er ihn in dieser Sache unterstützen wollen würde. Generell wolle man in Zukunft "sachlich und respektvoll" zusammen arbeiten. (slo)