Verstrahlter Einsatz in Sachsen: Pilzsammler fanden in einem Wald bei Eibenstock einen Plastik-Kübel mit Uran. Ohne darüber nachzudenken, brachten sie den Fund zur Polizei, es wurde Strahlenalarm ausgelöst.
Drei Freunde (28,28, 29) machten am Mittwochnachmittag in Deutschland einen speziellen Fund. Sie fanden einen Kübel, darin lag eine Bleikapsel mit der Aufschrift "Uran". Weil sie nicht wussten, was sie damit machen sollten, brachten sie den Kübel zum zuständigen Förster. Gemeinsam trugen sie den strahlenden Fund zur Polizei.
Sofort wurde Atomalarm ausgelöst, der 1. Gefahrgutzug des Erzgebirges rückte mit 60 Kameraden an und sicherte das Uran. Mit einem Geigerzähler wurde festgestellt, dass die Kapsel wirklich schwach strahlend war. Eine Spezialfirma wurde mit der Entsorgung beauftragt.
Uran abgebaut
Bis zur Wiedervereinigung von Deutschland wurde im Erzgebirge Uran abgebaut, dabei wurden zentimetergroße Pellets u.a. für Kernkraftwerke hergestellt. Solche Pellets wurden in kleinen Bleibehältern gelagert. Wie das Uran nach so langer Zeit in den Wald kam, ist unklar.