Pino's, der Aperitif mit österreichischen Wurzeln

Carmen Haas und Neda Egger wollen mit ihren Mischgetränken die italienische Aperitif-Kultur direkt aus der Flasche ins Glas bringen. Wir haben nachgefragt.
Ein Spritzer, zu einfach. Ein Cocktail, zu aufwendig. Aperol Spritz aus der Flasche, zu künstlich. Die beiden Freundinnen Carmen Haas und Neda Egger machten es sich zur Aufgabe die italienische Aperitif-Kultur nach Österreich zu bringen, so einfach wie möglich, aber auch so hochwertig wie möglich.

Ihre Lösung nach jahrelangem Tüfteln: Pino's, drei fixfertige Mischungen, die aus einer Sammlung traditioneller Rezepturen und die Verwendung erlesener Zutaten aus nachhaltigem Anbau entstanden sind und in Niederösterreich produziert werden. Wir wollten mehr über die Mischgetränke aus österreichischem Wein wissen, die um 9,90 Euro auf www.pinos.com erhältlich sind, und haben bei den beiden Quereinsteigerinnen nachgefragt:

Wieso braucht oder fehlt Wien die italienische Aperitif-Kultur, wir haben doch den Spritzer?

Die italienische Aperitifkultur ist einzigartig und spannend. Der Spritzer wird bleiben, aber es tut ihm gut, eine Auffrischung zu erleben. 


Sie kommen beide nicht aus der Richtung, wie sind Sie auf die Idee des Pino's gekommen?

Wir trinken beide gerne gemeinsam mit Freunden einen Aperitif vor dem Essen. Da war es für uns naheliegend etwas in diese Richtung zu unternehmen.


CommentCreated with Sketch.0 Zu den Kommentaren Arrow-RightCreated with Sketch. War es als Quereinsteiger schwer, den ersten Schritt zu wagen?

Als Quereinsteiger ist es immer schwer sich im fremden Gewässern zurecht zu finden. Wir wurden auch mehrmals von anderen aus der Branche auf Dinge aufmerksam gemacht die wir nicht wussten. Jetzt haben wir aber alle Hausübungen gemacht und sind ready! 


Wie viele Varianten gab es, bis die Aperitif-Linie, wie sie heute ist, herausgekommen ist?

Das ist jetzt die 6. Serie. Nach etlichen Verkostungen wurden die Meinungen zum Geschmack zusammen getragen und immer wieder adaptiert.

Sie arbeiten mit österreichischen Winzern zusammen. War es schwer diese von der italienische Aperitif-Kultur zu überzeugen?

Die österreichischen Winzer sind allesamt experimentierfreudig und finden es ebenso spannend wie wir den Wein ‚a la italiano' zu mischen. 


Um welche Winzer handelt es sich?

Es handelt sich dabei um junge, innovative österreichische Winzer aus dem Weinviertel. 
Da sie sich ändern, möchten wir lieber keine Namen nennen.

Pino's gibt es in drei Geschmacksrichtungen: Bitterorange, Limette und Artischocke. Drei Frucht- und Gemüsesorten, die nicht gerade typisch für Österreich sind. Warum gibt es Pino's nicht mit beispielsweise Apfelgeschmack?

Die Geschmacksrichtungen sind nicht typisch für Österreich, aber Apfel und Birne könnten noch folgen.


Sie wollen mit Pino's in Bezug auf Geschmack und Qualität völlig neue Akzente setzen - welche wären das?

Pino's ist frei von Aromen, setzt auf Regionalität mit Wein, Fruchtsäften und der Abfüllmaschinerie aus dem Weinviertel. 
Dazu ist Pino's immer ready! Einfach einkühlen und genießen. 


In wie weit unterscheidet sich Pino's von einem beispielsweise fertigen Aperol Spritz?

Der fertige Aperol Spritz aus der Flasche schmeckt sehr künstlich, Pino's schmeckt natürlich und nach viel mehr. 


Selbst die Flaschen wurden mit feinen Siebdruck veredelt, das spiegelt sich natürlich auch im Preis wieder. Wie würden Sie Ihre Zielgruppe beschreiben?

Unsere Zielgruppe ist zwischen 25 - 50 Jahre jung, legt großen Wert auf Qualität und Regionalität. 


Haben Sie bei den drei doch sehr unterschiedlichen Geschmacksrichtungen einen Favoriten?

Ein Favorit ist schwer auszumachen, am besten ist es von gelb nach orange zu braun zu trinken. 


Wie sieht die Zukunft aus, wird es bald noch einen weiteren Pino's geben?

Pino arbeitet schon an einem neuen Getränk, 
dazu darf aber jetzt noch nichts verraten werden. 


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