Am Mittwoch startet in 66 Ländern weltweit die aktuelle PISA-Studie. Getestet wird bis 23. Mai. Die Studie wird seit zwölf Jahren im Auftrag der OECD durchgeführt, um die Fähigkeiten von 15-jährigen Schülern zu bewerten.
In diesem Jahr werden vor allem mathematische Kenntnisse abgeprüft. Österreichweit nehmen etwa 200 Schulen teil. Per Zufallsstichprobe wurden exakt 913 Schüler im Alter von 15 und 16 Jahren ermittelt, quer durch alle Schultypen.
Mathematik und Problemlösung
Die Jugendlichen werden vor allem auf ihre mathematischen Fähigkeiten getestet, die Hälfte der Aufgaben stammen aus diesem Bereich. Aber auch Lesen und naturwissenschaftliche Themen werden abgeprüft.
Weiters wird per Computertest getestet, wie gut sie Probleme lösen können. Dadurch könne man auch analysieren, auf welchem Weg die Jugendlichen zu ihren Lösungen kommen.
Die Ergebnisse der PISA-Studie 2012 sollen im Dezember 2013 veröffentlich werden. Beim letzten PISA-Test 2009, wo der Schwerpunkt beim Thema Lesen lag, lagen Österreichs Jugendliche in Mathemathik genau im Schnitt der OECD-Länder, beim Lesen schnitten sie deutlich schlechter ab.
28 Prozent wurden als Risikoschüler eingestuft, die gegen Ende der Pflichtschulzeit nicht sinnerfassend lesen können. Beim nächsten PISA-Test 2015 liegt dann der Schwerpunkt auf den Naturwissenschaften.