Pistolen-Mann verunsichert Anwohner – Cobra-Einsatz!

Die Cobra musste den Streit schlichten
Die Cobra musste den Streit schlichtenBild: Sabine Hertel (Symbol)
Weil ein Mann mit einer Pistole hantierte, wählten Anwohner den Notruf. Die Cobra zog sich aber wieder zurück, Anzeigen gab es keine.

Helle Aufregung am Dienstagabend in der Stadt Salzburg. Im zentralen Stadtteil Riedenburg wurde ein Mann beobachtet, der in einer Wohnsiedlung mit einer Schusswaffe hantiert haben soll. Eine verunsicherte Anwohnerin wählte den Notruf, knipste auch ein Foto des Verdächtigen auf dessen Balkon, das im Bericht von "ORF Salzburg" zu sehen ist.

Wie bei solch einer Gefährdungslage üblich, wurden die Spezialkräfte des Einsatzkommandos Cobra alarmiert. Auch mehrere Polizeistreifen, ausgerüstet mit Sturmgewehr, schusssicheren Westen und Helm, sicherten und sperrten die Wohnsiedlung ab.

Rasche Entwarnung

Dass von Seiten des Verdächtigen auch im Vorfeld keine Schüsse abgegeben wurden, hatte einen einfachen Grund: Bei der Pistole handelte es sich um eine Spielzeugwaffe, eine Attrappe. Wie Polizeisprecherin Nina Laubichler dem "ORF Salzburg" erklärt wurde der Mann deswegen weder angezeigt, noch müsse er die Kosten für den Cobra-Einsatz tragen.

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