Plants vs Zombies: Garden Warfare 2 im Test

Der Fun-Shooter Plants vs Zombies: Garden Warfare geht in die zweite Runde!
Groß waren die Befürchtungen der Fans, dass der zweite Teil von Electronic Arts einfach ein billiger Abklatsch dessen werden würde, was tausende Fans am Original begeisterte. Wir haben uns in die Pflanzen-Alien-Schlacht geworfen und können sagen: Plants vs Zombies: Garden Warfare 2 wagt keine großen Neuerungen. Das wäre bei anderen Titeln enttäuschend, reicht PvZ:GW2 für PlayStation 4, Xbox One und PC aber zu aller Ehre.

Singleplayer seien gleich zu Beginn gewarnt: Mit Garden Warfare 2 haben sie sich nicht nur generell den falschen Titel ausgesucht, sondern auch im Speziellen: Der Zocker braucht zum Gamen eine Internetverbindung. Nur so kann man sich wieder in das bereits bekannte Gefecht zwischen Pflanzen und Zombies werfen und den spaßigen Shooter genießen.

Die Neuerungen im wiederum taktisch anspruchsvollen, wahnsinnig komischen und irre buntem Shooter sind nicht massiv ausgefallen. Primär wurden die Menüs aufgehübscht, statt Auswahlmöglichkeiten spaziert man nun über eine Map. Auf der einen Seite lassen sich die Pflanzen-Klassen entspannt ausprobieren, auf der anderen Seite sind die Zombies beheimatet und in der Mitte lässt man die Untoten- und Kraut-Fetzen fliegen.

Meine Basis, mein Block

In den Basen der beiden "Rassen" findet man liebevoll gestaltet alle Möglichkeiten, sich das Pflanzen- und Zombieleben schöner zu gestalten. Die Charaktere werden ausgewählt, ebenso die Spielmodi, für Analytiker gibt es Statistiken. In dem "Block" zwischen den beiden Basen kann man sich im Gegnerkampf üben. Und unter der Erde findet sich ein virtueller Schießstand.

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So sehr die neue Menü-Welt praktischer und innovativer gestaltet wurde, so sehr bleibt das eigentliche Spiel seinem Vorgänger treu. Man wählt seine Seite oder wechselt zwischen Pflanzen und Zombies hin und her und versucht, seinen Kontrahenten den Gar auszumachen. Zwar gibt es wieder keine "richtige" Storyline, bei manchen Erzählfetzen kommt man aber aus dem Lachen nicht mehr heraus. 

Kauf dir doch ein paar Sticker

Was den Suchtfaktor von Garden Warfare ausmacht, ist nicht nur die gewaltige Auswahl an Spielmodi. Entweder können hier 24 Spieler in Multiplayer-Matches gegeneinander antreten (bei denen man vor lauter Chaos gern die Übersicht verliert), oder vier Zocker im Koop-Modus losballern. Sechs Multiplayer- und vier Koop-Modi stehen dazu zur Verfügung, in denen man sich auf zwölf neuen Maps mit über 100 Charakteren in 14 Klassen matcht. Die Figuren kann man sich auch im Gartenkommando-Modus einfach züchten, um Angriffswellen abzuwehren. 

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Zum anderen weiß der Stickermodus zu fesseln. Für diesen sammelt man durch Missionen Münzen und kann mit diesen Stickerpakete kaufen. Billigere liefern dabei verwendbare Teile oder temporäre Power-Ups, die ganz teuren schalten die Spezialcharaktere des Spiels frei. Das Sammeln der Münzen klingt zwar nach "Grinden", wird aber selten wirklich langweilig, weil die einzelnen Missionen einfach zu viel Spaß machen.  Deswegen beträgt eine realistische Spielzeit, in der man von Koop über Multiplayer bis hin zu den Missionen einmal alles ausprobiert hat, gut und gerne 50 Stunden.

Fazit

Garden Warfare 2 ist wie Garden Warfare geblieben. Zum Glück! Die durchgeknallten Horden an Charakteren, die lustig-chaotischen Schlachten und die bunt-durchgeknallte Grafik ziehen wieder Einsteiger wie Profis gleichermaßen an. Alle diese Punkte wurden in Teil 2 immens ausgebaut. Eine Warnung muss man aber aussprechen: Suchtpotential ist bei Plants vs Zombies: Garden Warfare 2 mehr als genug vorhanden. Der Gute-Laune-Titel sorgt dafür, dass man das Gamepad oder die Maus gar nicht mehr aus der Hand legen will.



Apropos gute Laune: Die wird dadurch garantiert, dass es bei Garden Warfare 2 weniger um einen profimäßigen Ansatz geht, was Anfänger schnell Erfolge feiern lässt. Experten wiederum können sich trotzdem taktische Vorteile verschaffen, indem sie ihre Charaktergruppen nach passenden Fähigkeiten zusammenstellen. Auch wenn gerade bei Videospielen wenig Inhalts-Neuerung oft negativ ist, bestätigen Ausnahmen die Regel. Im Fall von Garden Warfare 2 wurde am Erfolgsprinzip festgehalten. Das macht den Titel zu einem Spaß-Shooter der Spitzenklasse.

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