Paar stand auf Fesselspiele

Plastiksack über dem Kopf – Frau stirbt bei Sexunfall

Ein Schweizer Paar experimentierte mit Fesselspielen und Atemkontrolle. An einem Sommerabend im Jahr 2023 kam es aber zur unfassbaren Tragödie.
Newsdesk Heute
26.01.2025, 22:28
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Es war ein schlimmer Abend, der sich für ein Schweizer Ehepaar, das sexuell in viele Richtungen experimentierte, im Sommer 2023 zugetragen hatte. Im Rahmen eines erotischen Abenteuers starb die Frau während eines BDSM-Spiels. Nun musste sich der Ehemann vor Gericht verantworten. Er wurde verurteilt, bestraft wurde er aber nicht.

An dem verhängnisvollen Abend hatte das Paar zunächst Marihuana und Ecstasy konsumiert. In weiterer Folge fesselte der Mann seine Frau ans Bett und stülpte ihr ein Plastiksackerl über den Kopf – dabei handelt es sich um eine gefährliche Form der Atemkontrolle, durch die ein Lustgewinn erzielt werden soll.

Drogen konsumiert und Lachgas inhaliert

Doch damit nicht genug. Denn anschließend, habe der Mann seiner Frau Lachgas in das Sackerl geleitet. Sie solle "berauscht" werden, gab der Mann vor Gericht zu Protokoll. Tatsächlich scheint das zunächst funktioniert zu haben. Denn als er die Tüte kurzzeitig entfernte, soll die Frau "Mach bitte weiter" mit der verbundenen Frage, ob es für ihn "auch so schön" sei, gesagt haben.

Dabei sollte es sich um die letzten Worte der Frau handeln. Denn kurze Zeit später verlor sie das Bewusstsein. Selbst rasch gerufene und eingetroffene Rettungskräfte konnten die Frau aber nicht mehr retten. Sämtliche Reanimationsversuche blieben ohne Erfolg.

"Spiel mit dem Feuer"

Vor Gericht beteuerte der Mann, Sicherheitsvorkehrungen getroffen zu haben. So sei ein Arm der Frau stets frei geblieben, sodass sie sich das Sackerl schlimmstenfalls selbst entfernen könnte. Außerdem hätten die beiden ein System etabliert, bei dem die Frau den Mann gezwickt habe, wenn etwas nicht in Ordnung war. Auch habe sie jederzeit "Stopp" sagen können.

Das Gericht verurteilte den Mann wegen fahrlässiger Tötung, sah aber von einer Strafe ab. In der Urteilsbegründung hieß es, dass die Praktiken "ein Spiel mit dem Feuer" gewesen seien, auch wenn sie 20 Jahre lang gut gingen. Die Kinder des Paares wurden mittlerweile über die Todesumstände der Mutter aufgeklärt und befinden sich ebenso wie der Witwer in Therapie.

{title && {title} } red, {title && {title} } Akt. 27.01.2025, 07:57, 26.01.2025, 22:28
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