2022 wollte Marco Pogo (Dominik Wlazny) Österreichs Bundespräsident werden. Während Österreich auf den Wahlkampf blickte, hatte der Musiker und Politiker allerdings noch ein ganz anderes Publikum: Ein Film-Team wich ihm über Monate im Rennen um die Hofburg nicht von der Seite.
Vier Monate lang dokumentierte das Team von "The First Cut Is The Deepest", was rund um seine Kandidatur passierte. Aus den Aufnahmen ist jetzt "Highway to Hofburg" entstanden. Die Dokumentation zeigt Wlazny während seiner Kandidatur und gibt einen ungewöhnlich unmittelbaren Einblick in die Zeit, in der er um Stimmen für das höchste Amt im Land kämpfte.
Ab 17. September ist die Doku österreichweit in den Kinos zu sehen. Ausgewählte Vorstellungen gibt es auch an Schulen - inklusive Fragerunde im Rahmen des Unterrichtsfachs "Politische Bildung".
Denn hinter dem Film steckt eine klare Botschaft: Er soll nicht nur zeigen, wie Pogos Wahlkampf ablief, sondern Jugendlichen und Erwachsenen vermitteln, was demokratisches Engagement tatsächlich bedeutet.
Auch finanziell soll diese Botschaft weitergetragen werden. Der 39-Jährige betont, dass er selbst keinen Cent Gage für die Doku bekommt. Die Einnahmen aus den Kinokassen gehen stattdessen an verschiedene demokratiefördernde Vereine.
"Demokratien weltweit und auch bei uns geraten immer mehr in Bedrängnis", macht er klar. Die Dokumentation soll deshalb zeigen, was es heißt, und wie wichtig es ist, sich selbst demokratisch einzubringen.