Fussball

Pokal-Sensation! Burgstaller wirft Dortmund raus

Borussia Dortmund ist im Achtelfinale des DFB-Pokals gescheitert. Gegen Zweitligist St. Pauli setzte es eine 1:2-Niederlage. 
Heute Redaktion
18.01.2022, 22:41

Etienne Amenyido (4.) und ein Eigentor von Axel Witsel (40.) brachten den Tabellenführer der zweiten Bundesliga noch vor dem Seitenwechsel mit 2:0 in Front. Den Dortmundern gelang nach dem Seitenwechsel gegen kompakt verteidigende Kiez-Kicker bloß der Anschlusstreffer aus einem von Erling Haaland verwandelten Elfmeter (58.). 

Auf Seiten der Hamburger spielte Ex-ÖFB-Teamkicker Guido Burgstaller im Sturmzentrum bis zur 89. Minute. "Man kann der Mannschaft echt nur ein Kompliment aussprechen, als Verein sehr stolz sein", zog Burgstaller bei "Sky" Bilanz. 

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Schnelle Pauli-Führung

Am Millerntor erwischten die Hamburger einen Traumstart. Marcel Hartel schickte Amenyido ins Loch, der sich gegen Marco Reus durchsetzte, zur sensationellen 1:0-Führung des Zweitligisten einschoss. In der 40. Minute jubelte St. Pauli dann über die 2:0-Führung, Axel Witsel klärte ein Burgstaller-Zuspiel ins eigene Tor. In der 54. Minute verpasste der ÖFB-Legionär die Vorentscheidung, scheiterte mit einem platzierten Kopfball an BVB-Keeper Gregor Kobel. 

Die Schwarz-Gelben brauchten derweil, um in die Partie zu finden. Reus brachte den Ball in der 18. Minute nicht an Pauli-Keeper Dennis Smarsch vorbei. Erst ein Handspiel von Jakov Medic holte den Bundesligisten wieder in die Partie zurück. Den fälligen Strafstoß versenkte Haaland eiskalt (58.). 

Dortmund erhöhte in der Schlussphase den Druck, spielte beinahe Powerplay. Haaland verzog allerdings in der 61. Minute, Leart Paqarada grätschte den Ball bei einer Rettungstat nur um Zentimeter am eigenen Tor vorbei. In den letzten Spielminuten kam der BVB kaum noch zu Abschlüssen. 

Onisiwo-Tor für Mainz zu wenig

Auch für Mainz 05 ist im Achtelfinale des DFB-Pokals Endstation. Gegen den VfL Bochum setzte es eine 1:3-Niederlage. Dabei hatte ÖFB-Legionär Karim Onisiwo die Gäste in der 36. Minute per Abstauber noch mit 1:0 in Front gebracht. Doch Milos Pantovic drehte die Partie mit einem Doppelschlag, verwertete in der 56. Minute einen Strafstoß zum 1:1, setzte in der 59. Minute einen sehenswerten Schupfer zum 2:1 in die Maschen. Eduard Löwen fixierte in der 80. Minute den 3:1-Endstand. 

Bei den Mainzern spielten Onisiwo und Kevin Stöger durch.