Polit-Barometer: Kogler schwebt in Kurz-Sphären

Im großen "Heute"-Polit-Barometer legt Werner Kogler als Vizekanzler einen starken Start hin. Ebenso die anderen grünen Minister.
Das erste Zeugnis für die neue Regierung bringt den grünen Ministern Top-Werte. Mit Werner Kogler liegt bei der Frage, welcher Politiker in den vergangenen Tagen positiv oder negativ aufgefallen ist, erstmals ein Regierungsmitglied gleichauf mit ÖVP-Chef Kurz.



Die Details:

Kurz auf altem Niveau – Der Kanzler bleibt mit 45 % Positiv- und 24 % Negativ-Nennungen vorne. Unter Türkis-Blau betrugen die Werte zuletzt 45 % und 30 %.

Topstart für Kogler – Der Vizekanzler kommt auf 42 % Positiv- und 21 % Negativ-Nennungen, liegt mit großem Abstand auf die Verfolger auf Platz zwei.

Zadic nutzen Angriffe – Die Hasspostings und sexistischen Angriffe gegen Alma Zadic haben die Bekanntheit und die Sympathie der Justizministerin stark steigen lassen: 27 % zu 15 % bedeuten Platz drei.

Anschobers Pflege-Booster – Der Gesundheitsminister kommt auf 26 % Positiv- und 10 %-Negativnennungen. Ihm ist es gelungen, mit der Pflegedebatte sofort einen politischen Pflock einzuschlagen.

Schallenberg bester ÖVP-Newcomer – Außenminister Schallenberg profitiert davon, dass er das schon in der Übergangsregierung war, fiel 18 % positiv und nur 7 % negativ auf. Auf türkiser Seite haben außer Kurz und ihm nur die Ministerinnen Elisabeth Köstinger, Margarete Schramböck und Christine Aschbacher einen positiven Saldo.

Faßmann verliert – Bildungsminister Faßmann war unter Türkis-Blau noch der ÖVP-Minister, der den Österreichern am positivsten aufgefallen ist. Sein Saldo zwischen Positiv- und Negativnennungen hat aber von plus 6 % auf minus 4 % gedreht. Ein möglicher Grund: die Debatte um den Rauswurf von "Wut-Lehrerin" Susanne Wiesinger.

Meinl-Reisinger stark – Die Neos-Chefin kommt auf 26 % Positiv- und 17 % Negativ-Nennungen. Das sind die mit Abstand besten Werte aller drei Chefs der Oppositions-Parteien.

Desaster für Hofer und Rendi-Wagner – Der FPÖ-Chef hat den zweitschlechtesten Saldo. Hinter ihm liegt nur die SPÖ-Chefin. Sie fiel 47 % (!) negativ auf.

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Über die Umfrage

Auftraggeber: Heute
Methode: Telefonische und Online-Befragung
Zielgruppe: Osterreichische Bevolkerung ab 16 Jahren
Stichprobengroße: 802 Befragten
Maximale Schwankungsbreite der Ergebnisse: +/- 3,4%
Feldarbeit: 27. bis 31. Jänner 2020


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