Politiker: "Aggro-Pitbull gehört eingeschläfert!"

Franz Füreder, ÖVP-Bürgermeister von Ottensheim, fordert: "Der Pitbull, der den zwölfjährigen Buben verletzte, gehört eingeschläfert."
Franz Füreder, ÖVP-Bürgermeister von Ottensheim, fordert: "Der Pitbull, der den zwölfjährigen Buben verletzte, gehört eingeschläfert."Bild: Gemeinde Ottensheim/iStock/Symbolbild
Nach der schrecklichen Pitbull-Attacke in Oberösterreich fordert jetzt der erste Politiker: "Der Aggro-Hund gehört eingeschläfert!"
Die Nachricht sorgte für Entsetzen: Ein wildgewordener Pitbull-Mischling hat einen Buben in Oberösterreich schwer verletzt.

Der zwölfjährige Lukas aus Ottensheim (Bez. Urfahr-Umgebung) liegt im Kepler-Uniklinikum in künstlichem Tiefschlaf – ist aber mittlerweile zum Glück außer Lebensgefahr.

Der Schüler, der im örtlichen Fußballverein kickt, wurde von dem Pitbull-Mischling erst verfolgt, dann attackiert. Wie "Heute" erfuhr, ist der Körper des Buben übersät mit Bissspuren. Vor allem am Hals soll er tiefe Wunden haben.

CommentCreated with Sketch.40 zu den Kommentaren Arrow-RightCreated with Sketch. Kind von Pitbull verfolgt

Lukas war Mittwochnachmittag gegen 16.30 Uhr mit einer Freundin (9) und derem kleinen Chihuahua spazieren gewesen.

Der Pitbull-Mischling, der einem 21-Jährigen aus Feldkirchen/Donau (Bez. Urfahr-Umgebung) gehört, war dem Besitzer davongelaufen – und rannte zähnefletschend auf die Kinder zu.

In Panik lief die Neunjährige heim, der zwölfjährige Lukas in den Wald. Dorthin verfolgt ihn der Pitbull – und verbiss sich im Körper des Buben.

Das Mädchen hatte zwischenzeitlich daheim bei ihrem Großvater Alarm geschlagen, der machte sich daraufhin mit dem Vater des Buben in den Wald auf – und fand ihn dort schwer verletzt. Noch immer hatte der Pitbull noch nicht von ihm abgelassen – der Großvater konnte ihn zwar vertreiben, wurde dabei aber selbst gebissen.

Gemeinde muss klären, wie es mit Hund weitergeht

Franz Füreder, ÖVP-Bürgermeister von Ottensheim, besuchte die Familie des Buben, die er gut kennt, gestern Abend, wie er "Heute" berichtete. "Sie steht natürlich unter Schock. Aber zum Glück ist der Bub nicht mehr in Lebensgefahr", so Füreder.

Er fordert jetzt, dass der "Aggro-Pitbull eingeschläfert wird". "Was anderes bleibt da gar nicht übrig. Der Hund ist fünf Jahre alt. Das aggressive Verhalten wird man ihm nicht mehr abtrainieren können", so der Bürgermeister, der selbst einen Hund hat.

Einzig: Klären, wie es mit dem Hund weitergeht, muss die Gemeinde Feldkirchen/Donau, wo der Besitzer lebt. Deren Bürgermeister Franz Allerstorfer (SPÖ) sagt: "Wir bekommen jetzt alle nötigen Unterlagen und werden alles ganz genau prüfen."

Ob es in der Vergangenheit schon Probleme mit diesem Hund gegeben hat, ist derzeit nicht bekannt.

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