Polizei deckt wöchentlich 40 Fake-Identitäten auf

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Bisher kommunizierten die Datenbanken der EU-Länder nicht miteinander, das soll sich nun ändern.

Die Polizeidatenbanken sollen jetzt grenzüberschreitend vernetzt werden, um Fälle von falscher Identität besser aufdecken zu können. Das kündigte Franz Lang, Direktor des Bundeskriminalamts, am Mittwoch im "Ö1 Morgenjournal" an.

"In manchen Ländern ist es enorm leicht, den Familiennamen oder Vornamen zu ändern und sich diesbezüglich neue Urkunden ausstellen zu lassen. Wir decken derzeit in Österreich ca. 40 solcher Fälle auf – pro Woche", so Lang.

Das Bundeskriminalamt schätzt, sich in Europa derzeit Tausende in verschiedenen Registern mit falschem Namen befinden und auch mit falschen Dokumenten ausweisen.

Bessere Vernetzung

"Bis jetzt war es so, dass diese einzelnen Datencontainer – zum Beispiel Asyl oder Visa oder auch polizeiliche Daten wie Straftaten – nicht miteinander kommuniziert haben", so Lang.

Die vorhandenen Datenbanken bleiben bestehen, derzeit werden aber Schnittstellen eingerichtet. Dabei geht es nur um den Austausch. Es sollen Keine neuen Daten gesammelt werden. Es handelt sich um eine EU-weite Initiative. Noch heuer startet die Vernetzung, sie soll bis in drei Jahren vollständig ausgebaut sein.

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(lu)

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