Nach dem spektakulären Einbruch in eine Sparkasse in Gelsenkirchen hat die Polizei die Filiale durchsucht. Am Dienstagnachmittag haben Polizisten die Geschäftsräume durchsucht, um Datenträger und Kundendaten zu sichern, wie die Polizei in der nordrhein-westfälischen Stadt mitgeteilt hat. Die Grundlage dafür war ein gerichtlicher Beschluss auf Antrag der Staatsanwaltschaft Essen. Die Ermittlungen laufen weiterhin.
Die Einbrecher haben am 29. Dezember von einem Parkhaus aus ein Loch in den Tresorraum der Bank gebohrt. Dort haben sie rund 3.200 Schließfächer aufgebrochen und den Inhalt gestohlen – darunter Geld, Schmuck und Gold. Bei einer Versicherungssumme von gut zehntausend Euro pro Fach ergibt sich ein geschätzter Schaden von mehr als 30 Millionen Euro.
Die Ermittler haben Überwachungsbilder von den beiden Fluchtfahrzeugen mit gefälschten Kennzeichen veröffentlicht. Auf den Bildern sind auch drei vermummte Männer zu sehen. Ein 27-jähriger Zeuge hat inzwischen zwei gefälschte Kennzeichen in der Nähe vom Dortmunder Hauptbahnhof gefunden.