Coup in Deutschland

Tresore in Bank geknackt – Beute höher als gedacht

Bis jetzt ist man davon ausgegangen, dass die Tresorräuber von Gelsenkirchen 30 Millionen Euro erbeutet haben. Doch die Beute könnte noch höher sein.
Newsdesk Heute
02.01.2026, 21:47
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Ende Dezember 2025 haben unbekannte Täter in Gelsenkirchen in Deutschland einen spektakulären Einbruch hingelegt. Mit einem Spezialbohrer verschafften sie sich Zugang zum Tresorraum einer Sparkasse im Stadtteil Buer. Die Rede war bisher von einer Beute im Wert von rund 30 Millionen Euro. Doch wie 20 Minuten berichtet, dürfte der tatsächliche Schaden noch viel höher liegen.

Statt 30 Millionen: über 100 Millionen Euro Beute?

Laut Informationen von Bild.de soll die Summe der gestohlenen Werte weit über den bisher angenommenen Zahlen liegen. Die Versicherungssumme ließ eigentlich auf einen mittleren zweistelligen Millionenbetrag schließen. Jetzt wird aber sogar von einem dreistelligen Millionenbetrag gesprochen. Angeblich liegt der Wert der Beute bei über 100 Millionen Euro. Woher diese Information genau stammt, hat das deutsche Nachrichtenportal nicht verraten.

Schließfächer geplündert

Die Einbrecher hatten es gezielt auf die Schließfächer im Tresorraum der Sparkasse abgesehen. Rund 90 Prozent der über 3.000 Fächer wurden bei dem Coup aufgebrochen. Jedes Einzelne ist mit bis zu 10.300 Euro versichert. "Rein rechnerisch wurde der Schaden zunächst auf bis zu 33.990.000 Euro geschätzt, da fast alle Fächer geplündert wurden", schreibt Bild.de.

Über die Garage zum Tresor

Die Täter hatten viel Zeit für ihren Einbruch. Die Sparkassenfiliale war nämlich ab 23. Dezember geschlossen. Der Einbruch wurde erst am Morgen des 29. Dezember entdeckt. Die Kriminellen gelangten zunächst über eine benachbarte Tiefgarage in einen Archivraum. Von dort aus bohrten sie sich mit schwerem Gerät durch die Stahlbetonwand direkt in den Tresorraum.

Die Polizei wurde erst durch einen Brandmeldealarm aufmerksam, der am Montag um 3.58 Uhr bei der Feuerwehr eingegangen ist.

Schließfachbesitzer in Sorge

Mehr als 2.500 Menschen sind von dem Einbruch betroffen. Viele von ihnen haben sich nach Bekanntwerden der Tat vor der Bank versammelt und ihrem Ärger über die mangelnde Information durch das Geldinstitut Luft gemacht, wie die Nachrichtenagentur DPA berichtet. Es kam sogar zu tumultartigen Szenen.

Profis am Werk – erste Hinweise

Videoaufnahmen aus der Garage zeigen, wie professionell die Bande vorgegangen ist. Zwei der Täter flüchteten mit einem Audi RS6 vom Tatort. Auf den Aufnahmen ist zu sehen, wie einer der Männer am Automaten das Parkticket bezahlt. Kurz darauf fährt das schwarze Auto aus der Garage. Die Ermittler vermuten laut Medienberichten, dass die Täter aus den Niederlanden stammen könnten. Das Kennzeichen des Audi war in Hannover gestohlen worden.

Deutsche Medien berichten außerdem von einem weiteren Fahrzeug – einem weißen Kleintransporter –, der beim Raub eine Rolle gespielt haben könnte.

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