Der Betreiber versichert, dass er und seine Frau voll mit den Behörden kooperieren. "Wir werden alles tun, um mitzuhelfen, die Ursachen zu klären. Wir tun alles in unserer Macht Stehende. Auch unsere Anwälte sind involviert." Wie 20 Minuten berichtet, wurden der Wirt und seine Frau bereits als Auskunftspersonen befragt.
Das Ehepaar führt das Lokal gemeinsam. Die Frau des Wirts war beim Unglück im Lokal und zog sich eine Brandwunde am Arm zu. Sie ist aber bereits wieder aus dem Spital entlassen worden.
Der Betreiber erklärt, dass man eng mit den Behörden zusammenarbeite. "Wir werden alles tun, um mitzuhelfen, die Ursachen zu klären. Wir tun alles in unserer Macht Stehende. Auch unsere Anwälte sind involviert."
Das Lokal führte er gemeinsam mit seiner Ehefrau. Sie befand sich zum Zeitpunkt des Unglücks vor Ort und zog sich eine Brandwunde am Arm zu, konnte das Spital inzwischen jedoch wieder verlassen. Ein ausführlicheres Interview lehnte der Wirt gegenüber der "Tribune de Genève" ab. Zur Begründung sagte er, er sei nach dem Drama "nicht gut beieinander". Gleichzeitig betonte er, dass der Betrieb in den vergangenen zehn Jahren "dreimal kontrolliert" worden sei und dabei "alles vorschriftsgemäß" abgelaufen sei.
Wichtig: Es gilt die Unschuldsvermutung. Die Walliser Staatsanwaltschaft hat eine Strafuntersuchung gestartet – allerdings nicht gegen bestimmte Personen, sondern um die Ursache des tragischen Vorfalls zu klären. Das hat Generalstaatsanwältin Beatrice Pilloud mehrmals betont.
Das korsische Ehepaar betreibt das Le Constellation seit 2015. Außerdem führen sie ein Restaurant in Lens und ein Burgerlokal in Montana. Beim letzten Umbau in Lens hat der Wirt selbst viel Hand angelegt. Ob er auch die Bar in Crans-Montana eigenhändig renoviert hat, ist nicht bekannt.
Generalstaatsanwältin Beatrice Pilloud erklärte bei der dritten Pressekonferenz am Freitag erneut, dass alles unternommen werde, um die Hintergründe zu klären. "Die Ermittlungen deuten darauf hin, dass das Feuer durch Kerzen ausgelöst wurde, die zu nah an der Decke auf Champagnerflaschen standen. Diese Annahme basiert auf Videos und Zeugenaussagen."
Sollten Verantwortliche gefunden und angezeigt werden, könnten mehrere Straftatbestände im Raum stehen: mehrfache fahrlässige Tötung, mehrfache fahrlässige schwere Körperverletzung und fahrlässige Brandstiftung.
Pilloud betonte erneut, dass bislang keine Strafuntersuchung gegen einzelne Personen läuft. Der Wirt und seine Frau wurden bisher nur als Auskunftspersonen befragt.
Die Besitzer mussten bereits Fragen zu Raumaufteilung, Renovierungsarbeiten und Kapazität der Bar beantworten. Im nächsten Schritt prüfen die Ermittler Genehmigungen, Feuerwehrausrüstung, die Anzahl der Gäste und die Fluchtwege. Das Forensische Institut Zürich ist mit der Identifizierung der Opfer sowie der Benachrichtigung der Angehörigen beauftragt. Insgesamt arbeiten 30 Personen an den Ermittlungen.