Nur wenige Tage nach dem filmreifen Millionenraub in Gelsenkirchen sorgt jetzt ein ähnlicher Fall in Bonn für Aufsehen. Wieder ist eine Filiale der Sparkasse betroffen, wie 20 Minuten berichtet.
Laut dem "General-Anzeiger" fehlen im Tresorraum der Bank rund 20 Kilo Gold. Ein Mitarbeiter steht im Verdacht, das Edelmetall aus zwei Schließfächern gestohlen zu haben, zu denen er sich Zugang verschafft hatte.
Die Polizei bestätigte am Mittwoch, dass bereits seit einiger Zeit ermittelt wird. Weitere Details wollten die Behörden in Nordrhein-Westfalen bisher nicht bekannt geben. "Seit dem Bekanntwerden am 17. Dezember 2025 laufen interne und polizeiliche Ermittlungen", erklärte die Sparkasse Köln/Bonn. Man stehe in engem Kontakt mit den betroffenen Kunden.
Wie der "General-Anzeiger" berichtet, gab es bereits Hausdurchsuchungen beim verdächtigen Mitarbeiter und dessen Vater. Der Angestellte, ein junger Mann, wurde inzwischen festgenommen.
Erst vor kurzem wurde der Millionenraub in einer Sparkassen-Filiale in Gelsenkirchen bekannt. Die Täter bohrten sich dort mit Spezialwerkzeug in den Tresorraum und knackten fast alle der 3.250 Kundenschließfächer. Die Beute – laut Berichten Bargeld, Gold und andere Wertgegenstände – soll bei mindestens 30 Millionen Euro liegen. Auf Videoaufnahmen ist zu sehen, wie die Unbekannten am Ende über ein Parkhaus die Flucht ergreifen.