Polizei ermittelt jetzt nach Grubenunglück mit 2 Toten

In Haag starben am Samstag zwei Erntehelfer (38) beim Verlegen eines Kanalrohres. Die knapp drei Meter tiefe Baugrube war laut Polizei nicht abgesichert.
Am Samstag kurz vor Mittag wollten drei Männer ein Kanalrohr in einer ungesicherten Künette (2,70 Meter Tiefe) in Haag (Bezirk Amstetten, knapp vor der Grenze zu OÖ) verlegen. Das Erdreich gab nach (Anm.: Erdreich auf einer Länge von rund sechs Metern brach ein), ein Mann konnte noch aus der Grube springen, ein Ukrainer und ein Rumäne (beide 38) nicht mehr. Die zwei 38-Jährigen wurden vollständig begraben.

Ein Großaufgebot an Rettern war binnen kurzer Zeit am Unglücksort, die Feuerwehr befreite die beiden Verschütteten mit Baggern, doch der Notarzt konnte nur noch den Tod der beiden Osteuropäer feststellen ("Heute" berichtete).

Laut Polizei dürften die beiden Hilfsarbeiter sofort tot gewesen sein, eine Seite der Baugrube war laut Exekutive nicht abgesichert. Teile der Einsatzkräfte sowie Kollegen der beiden Opfer mussten danach psychologisch betreut werden. Die beiden 38-Jährigen waren seit mehreren Jahren in einem Betrieb in Österreich beschäftigt. Die Ermittlungen der Polizei laufen. (Lie)

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