Bierwirt mauert im Polizei-Verhör, ist wieder frei

Der Gastronom, der sich im Rechtsstreit mit Grünen-Klubchefin Maurer befindet, wurde am Freitag wieder auf freien Fuß entlassen.

Es wird nicht ruhig um den Wirten eines Craft-Beer-Shops in der Wiener Josefstadt: Mehrmals standen sich der Gastronom und die Grünen-Politikerin Sigi Maurer schon vor Gericht gegenüber, jetzt befand sich der Lokalbetreiber hinter Schwedischen Gardinen. Zumindest vorläufig – er wurde am Donnerstag festgenommen, am Freitag aber wieder entlassen.

"Heute"-Fotos zeigen, was zuvor passiert war: Für den "Bierwirt" klickten am Donnerstag vor seinem Lokal die Handschellen. Laut der Behörde schlugen Augenzeugen Alarm, weil ein betrunkener Mann Passanten bedroht und genötigt habe. Der Verdächtige habe zudem aggressiv auf die Beamten reagiert. Bei dem Einsatz wurde eine Taschenlampe mit einem versteckten Elektroschocker sichergestellt.

Am Freitagmorgen wurde der Verdächtige vernommen. Er schwieg sich zu den Vorwürfen aus, so ein Polieisprecher auf "Heute"-Anfrage. Der Mann wird nun auf freiem Fuß wegen gefährlicher Drohung, Nötigung und Besitz einer verbotenen Waffe angezeigt. Eine weitere Anzeige wegen Vandalismus steht im Raum.

Erst am 11. September vor Gericht

Der Bierwirt war erst vor knapp zwei Wochen bei der Prozess-Neuauflage in Wien wieder in die Schlagzeilen geraten. Er zauberte den angeblichen Verfasser der geschmacklosen Nachrichten, einen gewissen "Willi", aus dem Hut, der bisher aber nicht ausgeforscht werden konnte. Der Prozess wurde vertagt. Für den Gastronomen gilt in jeder Hinsicht die Unschuldsvermutung.

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