Polizei-Großeinsatz! Hund buddelte an falscher Stelle

In Münster kam es zu einem polizeilichen Großeinsatz.
In Münster kam es zu einem polizeilichen Großeinsatz.(Symbolbild) Getty Images/iStockphoto
Ende Juni kam es im westfälischen Münster zu einem kuriosen Polizei-Großeinsatz. Ein Hund buddelte ein menschliches Organ aus.

Wie sich herausstellte, sind manche Traditionen nichts für schwache Nerven. Ende Juni kam es zu einem polizeilichen Großeinsatz im westfälischen Münster (DE), als ein Hund einen menschlichen Überrest ausgrub.

"Igitt, was ist das?"

Der Besitzer eines buddelnden Hundes stand kurz unter Schock, als ihm seine Spürnase bei einem Spaziergang plötzlich ein schwammiges Organ vor die Füße legte. Nachdem die Polizei informiert wurde, konnte festgestellt werden, dass es sich hierbei um einen sogenannten "Mutterkuchen", oder eine Plazenta handelte.

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Die Plazenta, oder "Mutterkuchen" ist bei weiblichen Säugetieren (also auch Menschen) ein entwickelndes Gewebe an der Gebärmutterwand, welches dem Embryo zur Versorgung dient. Bei der Geburt wird die Plazenta mit der Nachgeburt ausgeschieden.

Alte Tradition

Die Polizei suchte das Gebiet mittels Drohne ab, um Hinweise auf den Verbleib von Mutter und Kind zu erhalten und meldete den Fall auch den Medien. Ein Mann meldete sich daraufhin und gab an, den Mutterkuchen bewusst im Erdboden vergraben zu haben, um darauf einen Lebensbaum zu pflanzen, wie es einer alten Tradition entspräche. Tja, "Bello" war schneller. 

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