Polizei hat Grenzzaun in Spielfeld gekauft

Satte 330.000 Euro für sechs Monate Miete hat die Republik für den Grenzzaun in Spielfeld ausgegeben. Nun hat ihn die steirische Landespolizeidirektion gekauft. Keine Auskunft gibt es über den Preis.
Österreich ist stolzer Besitzer eines Grenzzauns. Nach der Posse um die laut Experten deutlich zu hohe Miete (wir berichteten) wurde die 3,7 Kilometer lange "Tür mit Seitenteilen" (O-Ton Ex-Kanzler Faymann) heimlich, still und leise der Tiroler Firma "Geo Alpinbau" abgekauft. Das gab die steirische Polizei auf Anfrage von "Heute" bekannt.

Wie viel Steuergeld bei dem Deal geflossen ist, wollte der Sprecher nicht sagen: "Zahlen nennen wir nicht." Nur so viel: Trotz ausbleibender bleibt die Infrastruktur für das Grenzmanagement in Spielfeld unverändert. Und damit auch die Anzeigetafel für Wartezeiten. Die wurde nicht angekauft, bleibt weiter gemietet. Kosten: 7.186,80 Euro – pro Monat.

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