Polizei nimmt Gift-Briefe-Schreiber fest

Säure-Alarm im Hohen Haus! Die Abgeordneten wurden ebenso gewarnt wie die Mitarbeiter des Parlaments.
Säure-Alarm im Hohen Haus! Die Abgeordneten wurden ebenso gewarnt wie die Mitarbeiter des Parlaments.Bild: picturedesk.com
Am Montag wurden Parlamentsmitarbeiter vor Gift-Briefen gewarnt. Jetzt hat die Polizei einen ersten Tatverdächtigen, er befindet sich wieder auf freiem Fuß. Er soll gestanden haben!
Am Montag hat das Innenministerium per interner Mitteilung an alle Abgeordneten und Mitarbeiter im Parlament eine Warnung vor im Umlauf befindlichen Gift-Briefen verschickt.

Jetzt scheint die Polizei den Täter gefasst zu haben: Ein 39-jähriger Burgenländer aus dem Bezirk Eisenstadt-Umgebung soll die „verdächtigen Postsendungen mit "Gefahrstoffen" versendet haben. Und auch die Tat gestanden haben.

Laut Oberstleutnant Helmut Marban von der Landespolizeidirektion Burgenland sei die "Motivlage noch unklar". Der 39-Jährige wurde auf freiem Fuß angezeigt.

CommentCreated with Sketch.17 zu den Kommentaren Arrow-RightCreated with Sketch. Seit April wurden fünf Briefe an Unternehmen in ganz Österreich verschickt (wir berichteten hier). Firmen aus dem Energiesektor sowie aus dem Versicherungs- und Finanzbereich aus Wien, dem Burgenland und Oberösterreich waren betroffen. In mindestens einem Fall soll die Postsendung auch Salzsäure enthalten haben.

(jd)

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