Die Polizei im Burgenland hat am Samstag zwischen 9 Uhr und 19 Uhr ein landesweites Planquadrat durchgeführt, um Rasern das Handwerk zu legen. Die Bilanz der Beamten kann sich sehen lassen, dabei gingen der Exekutive mehrere Bleifüße in die Falle.
Im Zuge des Planquadrates wurden 530 Fahrzeuglenker kontrolliert und 351 Alkomat- bzw. Alkovortests durchgeführt, wobei ein 38-jähriger Lenker aus dem Bezirk Mattersburg ein Fahrzeug mit zu viel Alkohol im Blut geschnappt wurde.
Insgesamt werden 731 Anzeigen wegen Geschwindigkeitsübertretungen mittels Radar-Messung, 56 Anzeigen wegen zu geringen Abstands, mittels Abstandbemessungs-Systems und 116 sonstige verwaltungspolizeiliche Anzeigen erstattet. Weiters wurden 226 Organstrafverfügungen ausgestellt.
In Oberwart schnappte die Polizei etwa einen Motorradfahrer, der anstatt erlaubten 100 km/h mit 177 km/h, mittels Radars gemessen, unterwegs war. In Eisenstadt raste ein Autofahrer mit 104 km/h durchs Ortsgebiet und in Sankt Martin an der Raab erwischte die Polizei, einen Motorradfahrer mit 170 km/h auf der Freilandstraße.