Polizei warnt – Demo legt auch (Öffi-)Verkehr lahm

Es soll zu teils massiven Verkehrsbehinderungen kommen – auch im öffentlichen Verkehr. (Archivbild)
Es soll zu teils massiven Verkehrsbehinderungen kommen – auch im öffentlichen Verkehr. (Archivbild)Leserreporter
Wegen zahlreicher Corona-Demonstrationen ist am Samstag in Wien mit erheblichen Verkehrsbeeinträchtigungen zu rechnen. Die Polizei warnt.

Für den heutigen Samstag wurden in Wien zahlreiche Versammlungen und Demonstrationen gegen die aktuelle Corona-Politik angekündigt. Schon im Vorfeld warnte die Polizei vor zu erwartenden Ausschreitungen, es könnte "brandgefährlich" werden, heißt es. Dementsprechend soll die Innenstadt, wenn möglich, gemieden werden.

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Weiters informierte die Polizei ebenso darüber, dass aufgrund der verschiedenen Demonstrationsrouten im ganzen Wiener Stadtgebiet mit temporären, teils massiven Verkehrsbehinderungen zu rechnen ist. Aus diesem Grund sollten nicht unbedingt notwendige Fahrten mit dem Auto  in den betroffenen Bereichen verschoben werden. 

Auch die öffentlichen Verkehrsmittel könnten durch die Demonstrationen stark beeinträchtigt werden. Darüber werden die Polizei Wien sowie die Wiener Linien per Twitter informieren.

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1.300 Beamte im Einsatz

Insgesamt sollen heute 1.300 Beamte im Einsatz sein. Zur Unterstützung der Wiener Polizeikräfte wurden weitere Exekutivbedienstete aus anderen Bundesländern hinzugezogen. Neben Kräften für den Ordnungsdienst und Objektschutz betrifft diese Kommandierung u.a. auch die Landesverkehrsabteilung für notwendige Verkehrslenkmaßnahmen sowie Kräfte des Verfassungsschutzes und des Landeskriminalamtes. 

 Die Beamten rechnen indes mit allen möglichen Szenarien: "Wir sind gut und breit aufgestellt, um eine etwaige Eskalation zu verhindern", sagte ein Polizeisprecher am Samstag.

Auch Beamte des Verfassungsschutzes in Zivil seien im Einsatz. In Wien hätten die Organisatoren versucht, mit Dutzenden Kundgebungsanmeldungen die Behörden zu verwirren, sagte der Sprecher. Die Polizei gehe davon aus, dass sich drei Kundgebungen ab Mittag formieren würden. Die rechte FPÖ, eine der Hauptorganisatoren, erwartet 10.000 Teilnehmer.

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