Polizei wartet nach Kindermord auf Aussage der Mutter

Die Ermittler halten sich nach dem mutmaßlichen Mord an einer 8-Jährigen in Salzburg mit Infos zurück. Alles wartet auf die Vernehmung der Mutter.

Jene 42-jährige Österreicherin, die am Donnerstag ihre acht Jahre alte Tochter getötet haben soll, liegt nach wie vor unter Polizeibewachung in einem Spital. Die Frau hatte nach der Tat in Salzburg-Süd den Notruf gewählt und versucht, sich das Leben zu nehmen – "Heute" berichtete. Einsatzkräfte retteten die Verdächtige und lieferten sie in ein Krankenhaus ein. Ihre Vernehmung war bis Freitagmorgen noch nicht möglich.

Die Polizei will jetzt die genauen Ereignisse in den Stunden und Minuten vor dem Notruf der 42-Jährigen rekonstruieren. "Wir gehen sehr verhalten mit Informationen an die Öffentlichkeit und wollen die Befragungen von etwaigen Zeugen und Beteiligten so unvoreingenommen wie möglich durchführen, um maximale Objektivität zu gewährleisten", zitiert der ORF einen Polizeisprecher. 

Auch Obduktion steht aus

Derzeit warten die Ermittler auf die Vernehmung der Tatverdächtigen. Auch die Obduktion des toten Kindes könnte neue Informationen bringen – die Ergebnisse stehen noch aus.

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