Die Wiener Polizei führte am Montag eine bezirksübergreifende Schwerpunktaktion bezüglich E-Scooter und Fahrradfahrer durch. Nun zieht die LPD Wien in einer Aussendung Bilanz über den Einsatz.
Das Hauptaugenmerk lag auf dem Fahrrad- und E-Scooter-Verkehr. Es wurden aber auch Autofahrer und deren Fahrzeuge kontrolliert. Mehrere Lenker waren mit besonders schnellen E-Scootern unterwegs: Bei der Überprüfung auf dem mobilen Rollenprüfstand wurden bei elf E-Scootern Geschwindigkeiten zwischen 45 km/h und 71 km/h statt der gesetzlich zulässigen Höchstgeschwindigkeit von 25 km/h gemessen.
Die Lenker wurden angezeigt. Insgesamt wurden wegen diverser verkehrsrechtlicher Übertretungen 110 Anzeigen gelegt und 299 Organmandate ausgestellt. "Durch das äußerst engagierte Einschreiten der Beamten konnte abermals ein wesentlicher Beitrag zur Steigerung der Verkehrssicherheit geleistet werden", ist sich die Polizei abschließend sicher.