Polizist fesselte weinenden Schüler (8) mit Handsche...

Ein schockierender Fall von Kindesmisshandlung im US-Bundesstaat Kentucky beschäftigt das Bundesgericht. Ein hyperaktiver achtjähriger Volksschüler war von einem Polizisten mit Handschellen gefesselt worden. Auch eine Neunjährige erfuhr die gleiche Behandlung. Die Eltern verklagen nun die Schule.

Dieses Bilder erschüttern nicht nur Eltern: Ein achtjähriger Bub sitzt in einem Büro auf einem Stuhl, seine Oberarme sich am Rücken durch Handschellen gefesselt. Der Junge weint, "Das tut weh", schreit er immer wieder. Der Polizist, der ihm die Handschellen anlegte, ist davon ungerührt.

"Du kannst nicht einfach so nach mir schlagen", sagt er zu dem weinenden Drittklässler. "Du kannst machen, was wir dir sagen oder du trägst die Konsequenzen", so der Polizist resolut. "Jetzt setz dich ruhig hin, wie ich es dir gesagt habe." Anschließend lässt er den Buben weinen.

Handschellen gegen Hyperaktivität

Der Achtjährige soll unter Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitäts-Syndrom (ADHS) leiden, so die Eltern. Die Schule wisse über die Enschränkung des Buben Bescheid. Die selbe Behandlung soll auch ein neunjähriges Mädchen erfahren haben.

Dass sich die Bildungseinrichtung nicht anders zu helfen weiß, als ein trotzendes Kind von Polizisten fesseln zu lassen, empört Eltern und Bürgerrechtler in den USA. Laut Gesetz ist es nämlich verboten, Kinder mit Handschellen zu fesseln.

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