Am Donnerstagmorgen durchsuchten Polizistinnen und Polizisten in Berlin Wohn- und Diensträume – von drei der eigenen Mitarbeitenden. Laut einem Bericht im "Spiegel" soll bei einer 44-jährigen Kriminalpolizistin eine "kokainsuspekte" Substanz gefunden worden sein.
Das Kokain sei zuvor beschlagnahmt worden. Der Frau wird nun vorgeworfen, etwas für sich behalten zu haben. Nicht nur das: Sie soll dieses auch gemeinsam mit anderen Kolleginnen und Kollegen konsumiert haben. Die Namen von einem beteiligten Kriminalpolizisten und einer Schutzpolizistin seien den Behörden bereits bekannt.
Nun werden dienstrechtliche Schritte geprüft. Außerdem haben die Polizeibeamten ein Strafverfahren am Hals wegen des Verdachts des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz.