Am Montag kurz vor 8.30 Uhr wurde die Polizei gerufen. Der Grund: Ein Asylwerber randalierte in einer Linzer Unterkunft.
Beim Eintreffen der Beamten verhielt sich der Libyer äußerst aggressiv: Er schlug einer Polizistin mit der Faust ins Gesicht. Die Frau wurde verletzt.
Auch gegen seine Festnahme wehrte sich der Mann heftig. Er schlug mehrmals mit den Armen in Richtung der Einsatzkräfte und verletzte so einen weiteren Beamten.
Bei dem Randalierer klickten die Handschellen, er wurde ins Polizeianhaltezentrum eingeliefert. Der Mann ließ sich aber weiter nicht beruhigen und schlug immer wieder mit dem Kopf um sich und trat mit den Füßen. Wegen seines Verhaltens konnte er nicht einvernommen werden.
Die Staatsanwaltschaft ordnete schließlich die Überstellung in die Justizanstalt Linz an.
Fünf Asylwerber bzw. Asylanten mussten in Wien vor Gericht. Sie sollen Geld von Landsmännern eingetrieben haben – und das nicht zimperlich.
Der Vorwurf: Das Quintett soll als Schlägertrupp andere eingeschüchtert, geschlagen und erpresst haben. Ein Syrer im Hintergrund soll in Wien Wohnungen zu völlig überteuerten Preisen vermieten. In den rund 40 Quadratmeter großen Bleiben hausen teilweise vier oder fünf Syrer und zahlen pro Kopf und Monat rund 200 Euro Miete.