Welt

Porno-Killer bekannte sich am ersten Tag schuldig

Heute Redaktion
14.09.2021, 14:59

Der Prozess rund um den kanadischen Pornodarsteller Luka Magnotta (32) begann mit einem Paukenschlag: Der Pornodarsteller aus Kanada bekannte sich schuldig chinesischen Studenten getötet und zerteilt zu haben. Vor dem Haftrichter hatte der 32-Jährige noch auf "nicht schuldig" plädiert.

Der Prozess rund um den zu haben. Vor dem Haftrichter hatte der 32-Jährige noch auf "nicht schuldig" plädiert.

Magnotta hatte die und den Film ins Internet gestellt.Der Clip wurde zwar rasch wieder gelöscht, ist jetzt aber ein Hauptbeweisstück der Anklage. Die anderen kamen per Post.

Magnotta hatte nämlich, heißt es in der Anklage, die Leiche zerteilt und Körperteile in Paketen verschickt, an politische Parteien und Behörden. Die Ermittler wurden rasch auf den Fall aufmerksam und hatten dank des Films auch schnell einen Verdächtigen. Da saß Magnotta zwar schon im Flugzeug nach Europa und auch in Paris fand die von Interpol gerufene Polizei nur noch ein paar Pornohefte in seinem Hotelzimmer. Aber in Berlin wurde Magnotta im Juni 2012 vom Betreiber eines Internetcafes erkannt, als der Kanadier sich gerade selbst googelte. Die Auslieferung war nur noch eine Formsache.

Luca Magnotta alias Vladimir Romanov

Der Fall erschütterte auch die Nachbarn in den USA, die einiges gewohnt sind. Schon wegen der filmreifen Biografie Magnottas. Der Mann mit dem englischen Allerweltsnamen Eric Newman nannte sich Luka Magnotta, Vladimir Romanov, Jimmy, Justin oder Angel und ließ sich mehrfach kosmetisch operieren. Man konnte ihn als Stripper und Begleiter buchen und bis vor Kurzem sogar die DVD "Hinreißend schwul" bestellen. Einer der Darsteller: Luka Magnotta.

 Die Auswahl der Geschworenen hatte Wochen gedauert und Beobachter erwarteten einen komplizierten Prozess, schon weil er auf Englisch im französischsprachigen Montreal stattfindet. Sechs bis acht Wochen waren veranschlagt.

 

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