Digital

Porsche kündigt Lehrling nach Hass-Posting

Heute Redaktion
14.09.2021, 01:50

Tausende Facebook-User begeisterte eine Aktion der Feldkirchner Feuerwehr, die mit einem Löschfahrzeug in einer Flüchtlingsunterkunft für Abkühlung und lachende Kindergesichter sorgte. Ein User empfahl dagegen, "Flammenwerfer" statt Wasserduschen für die Flüchtlingskinder zu besorgen. Sein Arbeitgeber, Porsche Wels, schmiss den Hass-Poster daraufhin hinaus.

Tausende Facebook-User begeisterte , die mit einem Löschfahrzeug in einer Flüchtlingsunterkunft für Abkühlung und lachende Kindergesichter sorgte. Ein User empfahl dagegen, "Flammenwerfer" statt Wasserduschen für die Flüchtlingskinder zu besorgen. Sein Arbeitgeber, Porsche Wels, schmiss den Hass-Poster daraufhin hinaus.

"Flammenwerfer währe (sic!) da die bessere Lösung", schrieb der KfZ-Techniker-Lehrling laut "Kurier" auf der Facebook-Seite eines Radiosenders zum Foto der kleinen Dunja (6), die lachend in der Wasserdusche der Feuerwehr stand. Schockierte User kontaktierten daraufhin den Arbeitgeber des Schreibers. Porsche Wels versprach, die Causa zu prüfen.

Nun zog das Unternehmen die Reißleine: Der Lehrvertrag wurde beendet, der Vorfall habe Porsche zum Handeln gezwungen. Porsche lehne jede Art der Diskriminierung ab, zitiert der "Kurier" das Unternehmen.

Der Ex-Lehrling selbst meldete sich laut Bericht auch noch einmal zu Wort, postete: "Ich entschuldige mich für meine gestrige Aussage die für viel Aufregung gesorgt hat. Es war ein grosser Fehler und ich werde mich ab sofort davon distanzieren. Es tut mir wirklich äusserst leid, und ich hoffe, jeder sollte wissen, dass man so etwas sicher nicht ernst meint."

"Heute" auf Google als bevorzugte Quelle festlegen