Kanzler Kurz erhält Postkarten mit Klima-Forderungen

Das Klimavolksbegehren möchte die Kurz-Regierung mit einer Postkarten-Aktion an die Forderungen zur Bewältigung der Klimakrise erinnern.

Im Auftrag des Klimavolksbegehrens wurden fast 1.900 Forderungen auf Postkarten gesammelt, die Menschen aus allen Bundesländern an Bundeskanzler Sebastian Kurz haben.

Diese wurden in den vergangenen zwei Wochen an den Kanzler geschickt. Sie alle haben gemeinsam, dass sie ein umfangreiches Budget und Konjunkturpakete fordern, die nicht nur zur Bewältigung der Wirtschaftskrise dienen sollen, sondern auch Maßnahmen gegen die Klimakrise fördern sollen.

Insgesamt gingen 1869 solcher Wünsche und Forderungen an den Kanzler ein. "Wir wollten den Menschen die Möglichkeit geben, ihre eigenen Forderungen an den Bundeskanzler zu richten", sagt sagt Johanna Schauer, eine der Initiatorinnen aus der Salzburger Regionalgruppe des Klimavolksbegehrens.

Klimaneutralität bis 2040 kann nur mit mutigen Maßnahmen erreicht werden

Über die Reichweite sind selbst die Initiatoren erstaunt, wie Schauer ergänzt: "Ursprünglich war die Aktion nur eine kleine Idee, doch dann sind Menschen aus allen Bundesländern tatkräftig mit eingestiegen! Plötzlich hatten wir über 2.000 Wünsche und Forderungen nach einer zukunftsfähigen Verwendung der Gelder beisammen."

Die Initiatorinnen der Aktion hoffen, dass die Postkarten klar zeigen, wie wichtig der Bevölkerung das Thema Klimaschutz ist. WDie Regierung hat sich selbst als Ziel gesetzt bis 2040 klimaneutral zu werden – doch das wird nur mit entschlossenen und mutigen Maßnahmen möglich sein. Wir werden der Regierung hier weiterhin auf die Finger schauen", so Katharina Rogenhofer, Sprecherin des Klimavolksbegehrens.

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