Kurioser Aufstieg

Potapova hat früh verloren, nutzt ihre zweite Chance

Anastasia Potapova steht in der dritten Runde des WTA-Masters von Madrid. Und das, obwohl Österreichs Nummer eins bereits ausgeschieden war.
Sport Heute
24.04.2026, 12:57
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Potapova ist beim Sandplatz-Klassiker von Marvin eigentlich vorzeitig ausgeschieden. Trotzdem steht die gebürtige Russin nun sogar in der dritten Runde. Und das dank eines klaren Zwei-Satz-Sieges gegen die Chinesin Shuai Zhang. Die 25-Jährige siegte am Freitagvormittag mit 6:3 und 6:1. Nun bekommt es Potapova mit der Schweizer Qualifikantin Simona Waltert oder der Lettin Jelena Ostapenko, die Nummer 21 des Turniers, zu tun.

Potapova dürfte mit dem Erfolg wohl selbst nicht mehr gerechnet haben, nachdem Österreichs Nummer eins im Tennis in der zweiten Qualifikationsrunde für das 1000-Turnier von Madrid gegen Landsfrau Sinja Kraus verloren hatte und ausschied.

Potapova oder Tagger – wer ist die Nummer 1?

Kraus hatte sich derweil in Runde eins der Tschechin Karolina Pliskova geschlagen geben müssen. Julia Grabher schied am Donnerstagabend gegen die an Nummer 24 gesetzte Kanadierin Leylah Fernandez aus, verlor mit 2:6, 3:6.

Potapova profitiert von Rückzug

Doch wie kam Potapova noch in den Madrid-Hauptbewerb? Das schaffte die seit Jänner für Österreich startende 25-Jährige dank der Absage der US-Amerikanerin Madison Keys. Die 31-Jährige hätte eigentlich gegen Zhang antreten sollen, zog allerdings in der allerletzten Minute zurück. Die  US-Amerikanerin war erkrankt.

So rückte Potapova als Lucky Loserin nach. Weil Keys zu den gesetzten Spielerinnen gehörte, stand sie nach einem Freilos zum Auftakt bereits in Runde zwei, ehe die Neu-Österreiocherin ihren Platz übernahm.

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