Ganz bitteres Match für Anastasia Potapova! Die für Österreich spielende Russin verpasste ihre erste Viertelfinal-Teilnahme bei einem Grand-Slam-Turnier denkbar knapp und verlor am Court Suzanne-Lenglen nach hartem Kampf gegen Anna Kalinskaja schlussendlich im Achtelfinale der French Open mit 4:6, 6:2 und 6:7.
In einer nervenaufreibenden Partie bewies Potapova einmal mehr eine mächtige Portion Widerstandsfähigkeit. Nach Satzrückstand rehabilitierte sie sich, gewann den zweiten Satz souverän mit 6:2, ehe sich die Partie im dritten Satz zu einem wahren "Hin und Her" entwickelte – mit dem besseren Ende für ihre russische Kontrahentin.
Dort führte Kalinskaja bereits mit einem Break und sah wie die sichere Siegerin aus, ehe Potapova spielerisch noch einmal zulegte und nach Breaks beim Stand von 5:4 und 6:5 zum Matchgewinn servierte. Beide Male musste sie allerdings ihren Aufschlag wieder abgeben – und so wurde das Spiel im Match-Tiebreak entschieden. In diesem erwischte die Österreicherin den besseren Start, führte bereits mit 3:0 und 4:1 und sah wie die sichere Siegerin aus.
Das Spiel nahm aber einmal mehr eine Wendung: Kalinskaja drehte die Partie und gewann schließlich mit 10:7. Mit einem Sieg wäre Potapova erst die dritte österreichische Tennisspielerin gewesen, die bei einem Grand-Slam-Turnier ins Viertelfinale einziehen konnte.