Wahlkrimi

Gewalt überschattet Präsidentenwahl in Kolumbien

Kolumbien wählt einen neuen Präsidenten. Die Wahl gilt als richtungsweisend, überschattet von wachsender Gewalt und sozialer Unsicherheit.
Newsdesk Heute
30.05.2026, 18:47
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Am Sonntag wird in Kolumbien der Präsident gewählt. In der ersten Runde gilt der linksgerichtete Senator Iván Cepeda als Favorit. Er möchte den Kurs vom scheidenden Präsidenten Gustavo Petro fortsetzen. Petro war der erste linke Präsident in der Geschichte des südamerikanischen Landes.

Um gleich in der ersten Runde zu gewinnen, braucht ein Kandidat mehr als die Hälfte aller Stimmen. Laut Meinungsforschern schaut es aber nach einer Stichwahl aus – und zwar zwischen Cepeda und dem rechtsgerichteten Anwalt Abelardo de la Espriella in drei Wochen.

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Die Wahl wird von einem starken Anstieg der Gewalt überschattet. Während der vierjährigen Amtszeit von Petro ist die Arbeitslosigkeit gesunken, der Mindestlohn ist um 75 Prozent gestiegen. Trotzdem hat sich die Sicherheitslage verschlechtert, obwohl die Regierung mit Guerilla- und paramilitärischen Gruppen verhandelt hat.

Kolumbien leidet schon seit Jahrzehnten unter bewaffneten Konflikten. Daran beteiligt sind nicht nur die Armee und linke Guerillagruppen, sondern auch rechte Paramilitärs und Drogenbanden.

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