Prater geht heute in "Corona-Probebetrieb"

Attraktionen wie der "Wiener Freifallturm" bleiben vorerst geschlossen.
Attraktionen wie der "Wiener Freifallturm" bleiben vorerst geschlossen.Bild: Helmut Graf
Laut Gesundheitsministerium müssen die Attraktionen im Prater bis Ende Juni geschlossen bleiben. Doch heute wollen die Schausteller mit einem Probebetrieb beweisen, dass sie "corona-fit" sind.
Das Wiener Veranstaltungs-Gesetz zählt den Wurstelprater zu den "pratermäßigen Volksvergnügungen". Für das Gesundheitsministerium macht das Wiener Landesgesetz den Prater damit zu einer Veranstaltung, was die Betreiber der zahlreichen Attraktionen nicht so sehen.

Doch die Schausteller warten sehnsüchtig darauf, ihre Betriebe wieder aufsperren zu dürfen: "Die für Betriebsstätten und Veranstaltungen zuständige MA 36 ist der Meinung, dass der Wurstelprater im Landesgesetz­ keine Veranstaltung­ im Sinne des Epidemie-Gesetzes ist. Wir fordern die zuständigen Bundesminister auf, gemeinsam an einer Lösung zu arbeiten, die einen Start des Betriebes im Wurstelprater im Rahmen des Epidemie-Gesetzes bis Mitte Mai ermöglicht", heißt es in einer Petition von Praterverbands-Präsident Stefan Sittler-Koidl und Katja Kolnhofer ("Extasy", "Geisterschloss") auf "mein.aufstehn.at".

Probe-Betrieb findet ohne Besucher statt

Von der Öffnung am 15. Mai – gemeinsam mit den Prater-Gastronomiebetrieben wie etwa dem "Schweizerhaus" ("Heute" berichtete) – hängt laut Petition das Schicksal zahlreicher Prater-Attraktionen und hunderter Arbeitsplätze ab.

CommentCreated with Sketch. zu den Kommentaren Arrow-RightCreated with Sketch. Die Fahrgeschäfte-Betreiber wollen daher heute von 14 bis 16 Uhr, in einer Art Probe-Betrieb (ohne Besucher) beweisen, dass der Prater "corona-fit" ist und zahlreiche Schutz-Maßnahmen für Publikum und Mitarbeiter ergriffen wurden. So wurden etwa bei den Attraktionen Abstandsmarkierungen angebracht, damit der Mindestabstand genau eingehalten werden kann. Zudem werden in Zukunft Besuchern die Sitzplätze in den Fahrgeschäften so zugeteilt, dass genügend Platz zum Nachbarn bleibt. Die Mitarbeiter tragen Handschuhe und Mund-Nasen-Schutz, Desinfektionsspender stehen bereit, und die Anlagen werden regelmäßig desinfiziert.





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