Prediger lachen Leute aus, die nicht in Kirche gehen

In den USA kritisieren selbst ernannte Prediger die Angst der Menschen vor dem Coronavirus.
Einige Freikirchen und selbst ernannte Prediger in den USA haben die Gefahr des Coronavirus offenbar noch nicht erkannt. Fernsehprediger Kenneth Copeland teilte im Fernsehen und auf seinem Facebook-Kanal vor Kurzem mit, dass Gott zu ihm gesprochen habe. Seine Botschaft: Das Coronavirus sei bald besiegt, weil viele Christen am Beten seien.

Kirche musste geschlossen werden



Pastor Guillermo Maldonado von der King Jesus International Ministry in Miami, Florida, hielt am vergangenen Sonntag noch immer eine Messe in einem gut besetzten Saal. Dabei machte sich Maldonado über Kirchgemeindemitglieder lustig, die aus Angst vor dem Virus zu Hause geblieben sind. Mittlerweile wurde auf der Website jedoch verkündet, dass zukünftige Events abgesagt sind und nur per Livestream verfolgt werden können. Als Grund für die Absage wird angegeben, dass den Anweisungen des Gesundheitsamtes Folge geleistet werden müsse.

CommentCreated with Sketch. zu den Kommentaren Arrow-RightCreated with Sketch. Auch Prediger Rodney Howard-Browne zog während der letzten Sonntagsmesse das Coronavirus ins Lächerliche und forderte die Anwesenden auf, sich wie immer mit Händeschütteln zu begrüßen. Howard-Browne ist Pastor der The-River-Kirche in Tampa Bay im Bundesstaat Florida und Leiter von Revival Ministries International. Erst am Mittwoch, 18. März, verkündete die Gemeinschaft, dass sie ihre Kirche nicht schließen werde. Grund: Die Kirche sei als Anlaufstelle für Personen in Not genauso wichtig wie ein Krankenhaus.



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