Weil die Immobilienpreise weiter steigen, entscheiden sich immer mehr Personen in Wien für kleinere Wohnungen. Im Jahr 2018 lag die Zahl der Quadratmeter pro Person nur noch bei etwa 36.
Die Wohnfläche in Wien pro Person wird kleiner. Waren es im Jahr 2014 noch 38 Quadratmeter pro Person, sank die Zahl vier Jahre später auf 36.
Wie Matthias Reith, Ökonom bei der Raiffeisen Bank International (RBI) erklärt, gibt es in Wien "einen ungewöhnlich hohen Anteil an Einzelhaushalten". Besonders bei den unter 30-jährigen sei die Wohnfläche gesunken.
Die Preise am Immobilienmarkt steigen hingegen. Im vierten Quartal 2019 fielen pro Quadratmeter je nach Bezirk zwischen knapp über 4.000 Euro und rund 11.600 Euro an. Während die inneren Bezirke am teuersten sind, sind in Rudolfsheim-Fünfhaus und in Wieden die Preise leicht gesunken.
Teuer ist das Wohnen auch in den Bezirken Josefstadt, Neubau, Wieden, Alsergrund und Döbling mit einem durchschnittlichen Quadratmeterpreis von mehr als 6.000 Euro.