Es ist das wichtigste Spiel im europäischen Fußball auf österreichischem Boden seit dem EM-Finale 2008 in Wien: der europäische Supercup, veranstaltet von der UEFA. Dabei geht es um die Krone im europäischen Klubfußball, es ist das Duell zwischen dem amtierenden Champions-League-Sieger Paris St.-Germain und Aston Villa, dem Gewinner der Europa League.
Die Partie wird am Mittwoch (12. August) in der Salzburger Bullen-Arena ausgetragen. Anstoß ist um 21 Uhr. Dass eine Begegnung von dermaßen hohem Wert in Österreich stattfindet, ist durchaus eine Wertschätzung für den ÖFB. Von Finalspielen in europäischen Bewerben ist Österreich aufgrund der mangelhaften Stadion-Infrastruktur ja besonders weit entfernt. Mit 28.500 Fans im Salzburger Stadion ist die Arena ausverkauft.
Doch hier gibt es nun alle Informationen zum Fußball-Kracher.
Die beiden europäischen Topteams reisen durchaus mit namhaften Teams nach Salzburg. Gerade aufseiten der Franzosen tummeln sich unter Trainer Luis Enrique die Stars: Doch die französischen WM-Teilnehmer Ousmane Dembele, Bradley Barcola, Desire Doue, Warren Zaire-Emery und Lucas Hernandez, sowie der spanische Weltmeister Fabian Ruiz und der Marokkaner Achraf Hakimi sind allesamt erst am Montag ins Training eingestiegen. Ob sie spielen werden, ist offen. Sie sind aber alle im Kader und könnten eingesetzt werden. Fix dabei jedenfalls: Khvicha KvaratskheliaVitinha, Nuno Mendes oder Kapitän Marquinhos.
Bei Aston Villa mit Trainer Unai Simon dürften Victor Lindelöf, Pau Torres, Joao Gomes, Alejandro Garnacho und Tammy Abraham beginnen. Rekord-Zugang Johan Manzambi fällt mit einer Knieverletzung aus. Lucas Digne (ausgerechnet zu Paris St,.-Germain), Morgan Rogers und Youri Tielemans haben den Klub verlassen.
Für beide Teams zahlt sich die Teilnahme freilich aus. Sowohl Paris St.-Germain, als auch Aston Villa, erhalten jeweils vier Millionen Euro als Startgeld. Das siegreiche Team erhält eine Million Euro extra.
Blickt man auf die Statistik, dann ist eines klar: Zuletzt hat sich zumeist der Champions-League-Sieger durchgesetzt. Von den letzten 15 Ausgaben des UEFA Supercups waren gleich 13 an den Champions-League-Sieger gegangen.
Der Referee ist ein ganz besonderer Mann: Omar Artan. Dem Schiedsrichter aus Somalia war vor der WM 2026 die Einreise in die USA verweigert worden. Deshalb durfte der Unparteiische kein einziges WM-Spiel leiten. Als Entschädigung dafür darf Artan nun den Supercup leiten.
In Österreich ist der UEFA Supercup bei Pay-TV-Sender Sky Sport Austria, der als Host-Boradcaster die Liveübertragung auch produziert, und bei Servus TV zu sehen.