Schreck am Bergisel

Prevc-Crash: "Sollte keine Herausforderung sein"

Schrecksekunde in der Qualifikation zum Springen der Vierschanzentournee in Innsbruck. Mehrere Asse krachten gegen die Bande.
Sport Heute
03.01.2026, 16:23
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Vor den besten vier Springern des Weltcups musste die Qualifikation am Bergisel gestoppt werden, böiger Rückenwind hatte aufgefrischt. Mit verändertem Anlauf konnten dann auch die letzten vier Springer nach einer kurzen Pause über die Schanze gehen. Sie alle hatten aber einige Probleme im Auslauf der Schanze. Es geht bergauf, die Springer müssen dann rechtzeitig abbremsen, was dem bisherigen Tournee-Dominator Domen Prevc, dem Deutschen Philipp Raimund und Ryoyu Kobayashi aus Japan nur mit etwas Mühe gelang. Sie alle waren zu schnell und krachten in die Bande.

Das Problem dabei: Durch den verlängerten Anlauf und den stärkeren Rückenwind hatten die Springer auch deutlich mehr Tempo beim Hinauffahren auf den Gegenhang.

"Sollte keine Herausforderung sein"

"Ich bin okay, mein Ski hat vielleicht ein paar Kratzer. Aber alles ist in Ordnung", meinte Prevc nach der Qualifikation zu seinem Crash. "Ich habe ein bisschen vergessen, dass ich abbremsen muss", so der Slowene etwas verärgert, haderte mehr aber deutlich mehr mit seinem Sprung.

"Es wird schneller herunten, hat ein bisschen angezogen", erklärte ÖSV-Routinier Stefan Kraft, warum es zu den leichten Crashs kam. Gleichzeitig schob der Salzburger schmunzelnd an: "Ich finde, es sollte keine Herausforderung sein, wenn man die Schanze herunterspringt, dass man rechtzeitig abbremst. Man ist in Gedanken, was mit dem Sprung war. Dann ist man heroben und sie vergessen dann aufs Bremsen. Das ist schon einigen zum Verhängnis geworden", so Kraft.

Prevc landete nach einem Satz auf bloß 112,0 Meter nur auf dem 30. Rang. Der Qualifikationssieg ging an den ÖSV-Adler Jan Hörl (128,0 Meter), der einen Vierfach-Triumph vor Stefan Kraft (127,5 Meter), Stephan Embacher (125,0 Meter) und Daniel Tschofenig (126,0 Meter) anführte.

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