Er sei ein "echter Exorzist", behauptet "Bruder Hermes", ein kolumbianischer Priester. In 25 Jahren will er bisher 35.000 Exorzismen durchgeführt haben, zehn seien es derzeit pro Woche. Fotos zeigen nun das bizarre Ritual, das die Menschen von bösen Geistern befreien sollen.
Er sei ein "echter Exorzist", behauptet "Bruder Hermes", ein kolumbianischer Priester. In 25 Jahren will er bisher 35.000 Exorzismen durchgeführt haben, zehn seien es derzeit pro Woche. Fotos zeigen nun das bizarre Ritual, das die Menschen von bösen Geistern befreien sollen.
Mit Dreck beschmierte Personen wälzen sich am Boden, werden umgeben von Feuer in einem Kreis gefesselt, mit Limetten und Eiern "behandelt" und so von Hermes Cifuentes "geheilt". So bizarr das Ritual ist, so regen Zuspruch findet der Priester. Der 50-Jährige ist im ganzen Land bekannt und wird ebenso respektiert wie gefürchtet. Schauplatz der Exorzismen ist La Cumbre, eine kleine Gemeinde in Kolumbien.
Bei dem Ritual werden die "Behandelten" in Weiß gekleidet und in runenartige Symbole, die mit Kreide auf den Boden gemalt werden, gelegt. Besondere "Härtefälle" werden von oben bis unten mit Erde und Schlamm eingerieben oder müssen in einem tiefen Erdloch ausharren. Dann spricht "Bruder Hermes" seine Gebete und treibt mit Berührungen die Dämonen aus. Seine Erfolgsrate sei überwältigend, sagen die ehemals Besessenen.