Der Druck auf Andrew Mountbatten-Windsor nimmt weiter zu. Die BBC hat in ihrer Sendung "Newsnight" fünf Opfer des verurteilten Sexualstraftäters Jeffrey Epstein zusammengebracht – und dabei kamen erschreckende neue Vorwürfe gegen den 66-Jährigen ans Licht.
Das frühere Model Lisa Phillips erzählte die Geschichte einer Freundin, die anonym bleiben möchte. Diese soll 2003 in Epsteins Wohnung in New York von dem Sexualstraftäter gezwungen worden sein, mit dem Ex-Prinzen Sex zu haben.
Wie "bunte.de" berichtet, habe Epstein seine Motive später offen zugegeben: "Ich mag es, Dinge gegen Leute in der Hand zu haben." Phillips schilderte: "Ihm gefiel die Angst in unseren Augen. Ich glaube, es gefiel ihm, dass wir wie gelähmt und verängstigt waren."
Nach dem Vorfall sei ihre Freundin "traumatisiert" gewesen und habe Epsteins Apartment "weinend" verlassen. Bei einem späteren Anruf habe die Freundin "verzweifelt und verwirrt" geklungen und Angst gehabt.
Phillips forderte die britische Polizei in der Sendung auf, sich bei ihr zu melden. Sie wolle erzählen, was sie über Andrew wisse. Es bleibt unklar, ob der Ex-Prinz wusste, dass die Frau von Epstein zum Sex gezwungen worden sein soll.
Der Bruder von König Charles hat sich zu den neuen Anschuldigungen bisher nicht geäußert. Frühere Vorwürfe hatte er stets abgestritten. Der Skandal hat mittlerweile auch Auswirkungen auf seine Töchter Beatrice und Eugenie – beide wurden vom traditionellen Ascot-Pferderennen ausgeschlossen.