Die Queen persönlich warf ihren Sohn Andrew raus

Prinz Andrew wurde nach seinem Desaster-Interview rausgeworfen. Mama persönlich soll den Sohn vor die Tür gesetzt haben

Prinz Andrew, das dritte Kind der englischen Queen, hat seine Mama gebeten, ihn aus der "Firma" (wie die Royals das Königsgeschäft familienintern nennen) zu entlassen, hieß es am Mittwoch. Er habe seine öffentlichen Ämter zurückgelegt, verkündeten das Königshaus. Die Medien in London, verraten anderes: Die Queen persönlich warf ihren Sohn raus und streicht ihm das Gehalt von 249.000 Pfund (rund 290.000 Euro).

Laut Medienberichten zog die Queen die Notbremse, weil sich über 20 Charitys weigerten, mit Andrew und damit dem Königshaus länger zusammenzuarbeiten. Sie soll befürchten, dass der Epstein-Skandal einen Schatten über die komplette Royal Family wirft.

Teures Leben: Mama zahlt weiter immenses Taschengeld

Damit ist der 59-Jährige arbeitslos. Trotzdem lebt der Achte in der Thronfolge ein Luxusleben. Woher kommt das eigentlich? Grob gesagt: Größtenteils von Mutti. Andrew lebt in der Royal Lodge auf den Gründen von Schloss Windsor. Die Mutter der Queen lebte in dem Schlösschen bis zu ihrem Tod 2002, 2014 wurde das Anwesen mit 30 Zimmern um acht Millionen renoviert. Andrew hat es inklusive 40 Hektar Land und mehreren teils sehr großen Nebengebäuden für 75 Jahre gepachtet.

20.000 Euro Militär-Pension ...

Andrew bezieht eine Pension der Royal Navy, die sich laut Medienberichten auf ungefähr 20.000 Euro im Jahr (!) beläuft. Die Mama schießt ein "Privatstipendium" aus ihrer Privatkassa zu.

... 14-Mio-Urlaubshaus in der Schweiz

Trotzdem - auch inklusive des Gehalts in der Vergangenheit - geht es sich irgendwie nicht ganz aus, dass sich der Prinz ein Schweizer Chalet um 14 Millionen Euro gekauft hat und ein Luxus-Leben mit Wein, viel, viel Weib und der einen oder anderen Jacht lebt. Reiche Freunde - wie Epstein - luden da wohl kräftig ein. Kein Wunder, dass der Prinz jetzt in einem unguten Licht dasteht und seine Mutter zu einem noch nie zuvor dagewesenen Schritt zwingt, ihren eigenen Sohn vor die (Palast-)Tür zu setzen.

Entschuldigungs-Interview wurde zum "Witz einer ganzen Nation"

Der 59-jährige Königinnensohn Andrew war ein Freund des verstorbenen Sexualstraftäters Jeffrey Epstein, der teils Minderjährige zur Prostitution gezwungen haben soll. Ein Interview zum Thema wurde zum "PR-Albtraum und zum Witz einer ganzen Nation", wie "https://edition.cnn.com/2019/11/18/opinions/prince-andrew-bbc-interview-disaster-maltby/index.html" titelte.

Nur ein Bespiel warum das Interview so katastrophal ausging: Andrew wurde gefragt, warum er Epstein zum 18. Geburtstag seiner Tochter einlud, obwohl gegen ihn ein Haftbefehl wegen eines sexuellen Vergehens an einer Minderjährigen vorlag. Andrews Reaktion: Das habe er nicht wissen können. Dabei ist allgemein bekannt, wie genau der Palast Gäste checkt. Auch den Vorwurf, dass eine 17-Jährige gezwungen wurde mit ihm Sex zu haben, hat er nicht glaubhaft entkräften können. "Er hat keine Erinnerung daran", sie jemals getroffen zu haben, kam nicht so gut beim Volk an. Das ganze BBC-Interview kannst du hier (auf englisch) nachlesen. Trotzdem soll Andrew nach dem Interview mit der Queen geredet haben. Er sei der Meinung gewesen, das Interview sie gut gelaufen.

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