Prinz Harry (41) sorgt mit einem emotionalen Auftritt in der Ukraine für Aufsehen. Trotz seines Rückzugs aus dem engeren Kreis der britischen Monarchie betonte er bei einem Termin erneut seine Verbindung zum Königshaus.
Der 41-Jährige besuchte ein Minenräumteam der Hilfsorganisation HALO Trust in Butscha nahe Kiew und setzte damit ein starkes Zeichen im Kampf gegen Landminen.
Auf die Frage eines Reporters, ob er damit einverstanden sei, als "kein arbeitendes Mitglied der königlichen Familie" bezeichnet zu werden, stellte er klar: "Nein." Und fügte hinzu: "Ich werde immer Teil, der königlichen Familie sein."
In der Ukraine wirkte Harry nun wieder ganz in seinem Element. "Ich bin hier, um zu arbeiten und genau das zu tun, wofür ich geboren wurde", erklärte er. Es sei ihm wichtig, auf oft vergessene Krisen aufmerksam zu machen und Menschen vor Ort zu unterstützen.
Mit seinem Einsatz knüpft Harry an das Vermächtnis seiner Mutter an. Prinzessin Diana hatte sich bereits in den 1990er-Jahren weltweit für die Ächtung von Landminen eingesetzt. Ihr Gang durch ein Minenfeld in Angola im Jahr 1997 ging als ikonisches Bild um die Welt.
Seit 2020 lebt Harry gemeinsam mit seiner Frau Meghan (44) und den gemeinsamen Kindern Archie (6) und Lilibet (4) in Kalifornien. Das Verhältnis zu seiner Familie rund um König Charles III. (77), aber vor allem zu Bruder Prinz William (43) gilt als angespannt.