Prinz Harry hat überraschend die ukrainische Hauptstadt Kiew besucht und dort einen eindringlichen Appell an Wladimir Putin gerichtet. Beim Kyiv Security Forum am 23. April forderte der jüngere Sohn von König Charles den russischen Machthaber auf, den Konflikt zu beenden.
"Ich bin nicht als Politiker hier", stellte der 41-Jährige klar. Er sei als jemand gekommen, der davon überzeugt sei, dass sich die Welt nicht an diesen Krieg gewöhnen oder gegenüber seinen Folgen abstumpfen dürfe.
Wie "gala.de" berichtet, richtete Harry deutliche Worte direkt an Putin: "Es gibt noch eine Chance, jetzt diesen Krieg zu beenden, weiteres Leid für Ukrainer und Russen gleichermaßen zu verhindern und einen anderen Weg einzuschlagen."
Der Prinz sprach von immensen Verlusten und begrenzten Gewinnen auf beiden Seiten. "Nach Jahren dieses Krieges wird immer deutlicher, dass dieser Weg keinen Sieg bringt, sondern nur noch mehr Verluste", so Harry weiter.
Der Royal hat selbst als Soldat gedient und setzt sich seit Jahren für kriegsversehrte Veteranen ein. 2014 rief er die Invictus Games ins Leben, eine internationale Sportveranstaltung für verwundete Soldaten.