Aston Villa hat mit dem Triumph in der Europa League eines der größten Kapitel der Klubgeschichte geschrieben. Im Finale setzte sich der Traditionsverein aus Birmingham klar mit 3:0 gegen den SC Freiburg durch und durfte sich dabei über prominente Unterstützung freuen: Prinz William litt und jubelte emotional mit den "Villans" mit.
In England herrscht derzeit Fußball-Euphorie. Nachdem Arsenal am Mittwoch den ersten Meistertitel seit 2004 feiern durfte, stand tags darauf Birmingham Kopf. Aston Villa gewann den Europa-League-Endspiel gegen Freiburg rund um ÖFB-Star Philipp Lienhart und holte damit nach dem Europapokal-Triumph 1982 den zweitgrößten internationalen Titel der Vereinsgeschichte.
Trainer Unai Emery, längst als Europa-League-Spezialist bekannt, führte Villa dabei zu seinem bereits fünften Titel in diesem Bewerb. Gegen den deutschen Außenseiter ließ der siebenfache englische Meister nichts anbrennen und dominierte das Finale klar.
Für besonders emotionale Szenen sorgte der berühmteste Aston-Villa-Fan überhaupt: Prinz William. Der britische Thronfolger unterstützt den Klub bereits seit seiner Schulzeit – obwohl der Verein in den vergangenen Jahrzehnten nicht immer zu den erfolgreichsten Teams Englands zählte.
Dabei hätte William, der im Londoner Kensington-Palast aufwuchs, eigentlich auch Fan eines großen Hauptstadtklubs wie Arsenal oder Chelsea werden können. Gegenüber der BBC erklärte er einst jedoch: "Ich war total fußballbegeistert und suchte nach einem Verein. Meine Freunde waren alle Fans von Manchester oder Chelsea und ich wollte keinen typischen Klub unterstützen." Außerdem meinte William: "Ich wollte einen Verein, der eher im Mittelfeld spielt und mir emotionale Höhen und Tiefen beschert."