Prinzessin Eugenie sagte in Austro-Designer "Ja!"

Selbstverständlich wählte die Enkelin von Queen Elizabeth II. ein englisches Modehaus für ihr Hochzeitskleid, einer der Designer wuchs allerdings in Tirol auf.
Österreichisches Design in der St. George's- Kapelle in Windsor: Prinzessin Eugenie sagte zu ihrem langjährigen Freund Jack Brooksbank in einem traumhaften Brautkleid ihre Lieblingslabels Peter Pilotto "Ja, ich will!".

Das erfolgreiche britische Modelabel wurde 2007 von dem Österreicher Peter Pilotto und dem Libyer Christopher De Vos gegründet. Das Markenzeichen des Duos: ihr innovatives Textildesign und ihre modernen femininen Silhouetten.

Für das Brautkleid arbeiteten die beiden Modeschöpfer eng mit der Enkelin von Queen Elizabeth II. zusammen und beschäftigten sich mit früheren Hochzeitskleidern, die von Mitgliedern der Königsfamilie getragen wurden.

CommentCreated with Sketch.0 zu den Kommentaren Arrow-RightCreated with Sketch. Kleid betonte Eugenies Narbe

Am Ende setzten ein U-Boot-Ausschnitt, der sich um die Schultern zu einem tiefen Rücken faltet, lange Ärmel und eine betonte Taille die schmale Silhouette der Braut perfekt in Szene.

Der tiefe Rückenausschnitt wurde auf ausdrücklichen Wunsch von Prinzessin Eugenie entwickelt. An ihrem besonderen Tag sollte die lange Narbe von einer Operation, um ihre Skoliose zu korrigieren, sichtbar sein: "Mit 12 hatte ich eine Operation am Rücken und man wird sie am Freitag sehen können. Es ist eine tolle Art und Weise die Leute zu ehren, die sich um mich gekümmert haben", erklärte die Prinzessin in einem Interview kurz vor der Hochzeit.

Symbole am Brautkleid

Der Stoff wurde von Peter Pilotto und Christopher De Vos in ihrem Studio in East London entworfen und enthält eine Reihe von Symbolen, die für Prinzessin Eugenie von Bedeutung sind. Die Symbole sind eine Distel für Schottland, die die Vorliebe des Paares für Balmoral verdeutlicht, ein Kleeblatt für Irland als Gruß an die mütterliche Familie der Braut, sowie die York Rose und den Efeu, die das Zuhause des Paares darstellen sollen. Die Designer haben diese Symbole zu einem Jacquard aus Seide, Baumwolle und Viskosemischung verarbeitet.

Tiara von der Queen

Prinzessin Eugenie verzichtete auf einen Schleier und überließ so der "Greville Emerald Kokoshnik Tiara" den großen Auftritt in ihrem roten Haar. Die Leihgabe ihrer Großmutter wurde 1919 von Boucheron für Margaret Greville in dem am russischen Kaiserhof populären "Kokoshnik"-Stil hergestellt. Das Schmuckstück besteht aus rosafarbenen Diamanten sowie Smaragden. Das Diadem wurde 1942 von Margaret Greville an Königin Elisabeth II. vermacht.

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